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Wir stützen uns bei der folgenden
Dokumentation der Konferenz, soweit nicht anders angegeben, auf den
Augenzeugenbericht von John Vennari, Herausgeber und Chefredakteur
des katholischen Monatsmagazins Catholic Family News aus Niagarafalls,
USA. Er hat persönlich an der Konferenz teilgenommen und Tonbandaufnahmen
der Reden sowie Fotos angefertigt. Diesen Aufnahmen hat er die Zitate
seines aufsehenerregenden Berichtes entnommen, der im englischen Original
mit einer Anzahl von Bildern veröffentlicht ist unter: www.fatima.org/sprep111303.htm.
Die deutsche Übersetzung
finden Sie hier. Das Anliegen des Autors ist eine
sachlich, nüchterne Darstellung und Beurteilung des Ereignisses,
so wie sie sich aus der Erforschung der Quellen und anhand der Prinzipien
des katholischen Lehramtes ergibt.
Die
Teilnehmer an der Konferenz
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Ein
Buddhist lädt ein nach Japan
in ein buddhistisches Heiligtum
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Zu
Beginn seines Artikels gibt John Vennari eine kurze Übersicht
über die Ereignisse: "Vom 10. bis 12. Oktober 2003 wurde
in Fatima eine pan-religiöse Konferenz unter dem Titel: Die
Gegenwart des Menschen - Die Zukunft Gottes: Die Stellung der Heiligtümer
in Beziehung zur Heiligkeit veranstaltet. Der Kongreß
wurde im neben dem Fatima-Heiligtum gelegenen Pastoralzentrum
Paul VI. durchgeführt. Ich bin zur Berichterstattung
über diesen Kongreß nach Fatima gereist. Im Verlauf dieser
Konferenz wurden die schlimmsten Häresien artikuliert, die
ich jemals gehört habe... Wie dem auch sei, Teilnehmer waren
modernistische Theologen und Kleriker, die über die Bedeutung
religiöser Heiligtümer (d.h. aller Heiligtümer, seien
sie katholisch, buddhistisch oder hinduistisch) diskutierten.
An den ersten beiden Tagen ergriffen überwiegend katholische
Redner das Wort. Darunter der Bischof von Leiria-Fatima, D. Serafim
de Sousa Ferreira e Silva, der Kardinal-Patriarch von Lissabon,
Jose da Cruz Policarpo, der bekannte Theologe Pater
Jaques Dupuis und verschiedene andere portugiesische Träger
eines Dr. phil.. Unter dem Vorsitz von Erzbischof Michael
J. Fitzgerald, Präsident des päpstlichen Rates für
den interreligiösen Dialog, kamen die Vertreter der verschiedenen
Weltreligionen zu Wort - einschließlich Buddhisten, Hinduisten,
Muslime, Orthodoxe, Anglikaner und Katholiken. Sie legten Zeugnis
von der Bedeutung der Heiligtümer in ihren religiösen
Traditionen ab." Diese Darstellung deckt sich mit dem Bericht
der Nachrichtenagentur Zenit vom 1. Januar 2004 (von Delia
Gallagher) unter dem Titel Building Project Raises Eyebrows.
Das
Thema der Konferenz und das Logo
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"Die
Gegenwart des Menschen - die Zukunft Gottes. Die Stellung der
Heiligtümer in ihrer Beziehung zur Heiligkeit" |
Der Titel der Konferenz Die Stellung der Heiligtümer in
ihrer Beziehung zur Heiligkeit erweckt den Anschein, als würden
alle Heiligtümer, ob christlich oder nicht, ihren positiven Beitrag
zur Heiligung des Menschen leisten. Das kommt einer indirekten Anerkennung
aller Religionen als in sich gut und von Gott gewollt
gleich. Daß diese Interpretation des Titels
zutreffend ist, beweist das Logo der Konferenz, das auf der Homepage
des Fatima crusader einzusehen ist 1): Sie zeigt
die Weltkugel mit den religiösen Heiligtümern der verschiedenen
Weltreligionen. Unter ihnen ist die Basilika von Fatima eingereiht
als eine von vielen, sie wird als gleichwertig dargestellt beispielsweise
mit den Moscheen der Mohammedaner. In der Weltkugel steht geschrieben:
"Die Zukunft Gottes - die Gegenwart des Menschen".
Es stellt sich die Frage, warum man hier von einer Zukunft Gottes
spricht, da Gott nach katholischem Verständnis doch der ewig
Unveränderliche, der ewig Seiende ist? Es wird dadurch jedenfalls
der Anschein erweckt, als könne sich Gott oder jedenfalls das
wahre Gottesbild verändern, während im Gegensatz dazu von
der Gegenwart des Menschen die Rede ist, der unveränderliche
(göttliche?) Mensch also, der feststehend bleibt
in sich! Ist dies zu weit hergeholt? Leider Nein. Es
war kein anderer als der Rektor der Heiligtums, Mgr. Guerra, der auf
dem Kongreß von einer Umwandlung "der Verehrung Gottes
und seiner Mutter an diesem Heiligtum gesprochen hat"! 2)
Ein
neues Fatima, ein interreligiöses Fatima ist also im Entstehen,
wie es die aufsteigende Sonne am Horizont hinter den verschiedenen
Heiligtümer bildlich darstellt. Große
Ereignisse werfen ihren Schatten bekanntlich voraus: Schon auf der
Titelseite der Sept./Okt.-Ausgabe der englischsprachigen Fatima-Zeitschrift
der Blauen Armee in den USA SOUL, Jahrgang 2001, war ein Symbol
zu sehen, das Elemente der verschiedenen Weltreligionen in sich vereint.
Der Titel verkündet ungeschminkt eine zukünftige Welteinheitsreligion
als die eigentliche Botschaft von Fatima: "Fatima - ein Ruf nach Einheit
der Christen, Moslems und Juden. Eine Zeit des Friedens erscheint
am Horizont". Wohl gemerkt: Es ist die Rede nicht nur von Frieden,
sondern von Einheit! Mit der zukünftigen Vereinigung der
Religionen, so verspricht dieser Titel, wird die Sonne des Friedens
über diese Welt aufgehen. - Offensichtlich soll das Heiligtum
von Fatima eine zentrale Rolle bei dieser Vereinheitlichung der Weltreligionen
spielen, ein Prozeß der anscheinend von langer Hand vorbereitet
ist und der nun vorangetrieben werden soll. Der interreligiöse
Kongreß kann gewissermaßen als der öffentliche Startschuß
gewertet werden, dass das Heiligtum von Fatima nun in diesem Sinn
aktiv wird.

Dafür
scheint die Zeit nun reif zu sein, denn der religiöse Indifferentismus,
d.h. die religiöse Gleichgültigkeit, die alle Religionen
für gleich gut hält, hat in unseren Tagen erschreckende
Ausmaße angenommen. Zweifellos sind die in diesem Sinn Tätigen
davon überzeugt, die Widerstände, die sich jetzt noch regen,
mit der Fundamentalismuskeule plattwalzen zu können,
da man die liberalen Medien im Rücken hat. Noticias de Fatima
z.B. veröffentlichte am 7. Mai 2004 eine Verteidigung der ökumenischen
Neuorientierung, in der Katholiken, die gegen diesen Ökumenismus
Widerstand leisten, mit den Taliban verglichen werden. - Die von der
UNO schon lange angestrebte Vereinigung der großen Weltreligionen
nimmt damit auf einmal konkrete Formen an. Daß hiermit keine
Schwarzmalerei betrieben wird, zeigen leider die folgenden Fakten.
nach
oben...
Interreligiöse
Konferenzen:
Wie beurteilt sie das Lehramt der Kirche?

Papst
Pius XI.
Bevor
die objektiv glaubensfeindlichen Inhalte der interreligiösen
Konferenz in Fatima dargestellt werden sollen, scheint es sinnvoll,
einen kurzen Blick darauf zu werfen, wie solche Konferenzen grundsätzlich
vom Standpunkt des katholischen Glaubens aus zu beurteilen sind. Papst
Pius XI. hat hierüber in seiner Enzyklika Mortalium animos (1928)
ein eindeutiges Urteil gefällt, das auch heute noch bindend ist,
weil die Prinzipien der göttlichen Religion unveränderlich
sind. Der Papst belegt jene, die - wie wir heute sagen würden
- Ökumene betreiben, d.h. jene, die meinen, "es
werde sich bei aller Verschiedenheit der Völker bezüglich
der religiösen Ansichten doch ohne Schwierigkeit eine brüderliche
Übereinstimmung im Bekenntnis gewisser Wahrheiten als gemeinsame
Grundlage des religiösen Lebens erreichen lassen" mit folgendem
Urteil: "Sie halten zu diesem Zweck vor einer zahlreichen Zuhörerschaft
Konferenzen, Versammlungen und Vorträge, zu denen sie alle ohne
Unterschied zur Aussprache einladen: Heiden jeder Art und Christen,
und endlich auch jene, die unseligerweise von Christus abgefallen
sind oder die seine göttliche Natur und seine göttliche
Sendung erbittert und hartnäckig bekämpfen. - Derartige
Versuche können von den Katholiken in keiner Weise gebilligt
werden. Sie gehen ja von der falschen Meinung jener aus, die da glauben,
alle Religionen seien gleich gut und lobenswert... . Auf
diese Weise kommen sie Schritt für Schritt zum Naturalismus (d.h.
zur Leugnung der göttlichen Offenbarung, Anm.) und Atheismus.
Daraus ergibt sich dann ganz klar die Folgerung, daß jeder,
der solchen Ansichten und Bemühungen beipflichtet, den Boden
der von Gott geoffenbarten Religion vollständig verläßt".
3) Dem ist an Deutlichkeit nichts hinzuzufügen.
Schon bevor wir uns mit den Inhalten der Konferenz befassen, steht
fest, daß die teilnehmenden katholischen Würdenträger
nach dem Urteil des ordentlichen Lehramtes der Kirche schuldig geworden
sind und mit ihrem Handeln den Boden der einzigen von Gott geoffenbarten
Religion verlassen haben, weil sie dadurch gewissermaßen den
Gottmenschen mit Götzen, weil sie die einzige auf göttlicher
Offenbarung beruhende Religion mit anderen Religionen gleich stellen,
die bestenfalls nur Menschenwerk, möglicherweise aber auch Teufelswerk
sind.
nach
oben...
Mgr.
Guerra: Fatima soll ein
interreligiöses Heiligtum werden!
Wie zutreffend
auf der ganzen Linie die Ausführungen des Papstes sind, hat vielleicht
noch keine ökumenische Konferenz so deutlich gezeigt, wie jene
im Oktober 2003 im Pastoralzentrum Paul VI., das neben dem Heiligtum
gelegen ist, denn hier wurde das Ziel des heutigen Ökumenismus
in aller Offenheit beim Namen genannt: die Welteinheitsreligion, in
der alle Religionen gleichermaßen gültig sein sollen, tritt
an die Stelle der missionarischen Bekehrung zur römisch-katholischen
Kirche Jesu Christi. "Am Ende werden, so hoffen
wir, die Christen bessere Christen sein und jeder Hindu ein besserer
Hindu", so war in einem Vortrag aus dem Mund eines katholischen
Priesters, des Jesuiten P. Dupuis, auf dem Kongreß zu hören.
4) (Wir werden noch genauer auf diese Person eingehen).
Und die höchsten Vertreter der katholischen Kirche Portugals
spendeten dem ihren Beifall!Betrachten wir die Fakten im einzelnen.
Der Rektor des Heiligtums, Mgr. Luciano Guerra hat auf der Konferenz
wortwörtlich erklärt:
"Die
Zukunft von Fatima, oder die Verehrung Gottes und seiner Mutter
an diesem Heiligtum, muß umgewandelt werden in ein Heiligtum,
wo sich die verschiedenen Religionen vermischen können (im
Originaltext von John Vennari: to mingle). Der
interreligiöse Dialog in Portugal und in der Katholischen Kirche
ist zwar noch in seiner embryonalen Phase, aber das Heiligtum von
Fatima stellt sich seiner universalistischen Berufung".
5)
So ungeheuerlich
diese Aussage aus dem Munde des Heiligtum-Rektors ist, so kann ihre
Echtheit doch nicht bestritten werden. Dieses Zitat Mgr. Guerras wurde
wortwörtlich von zwei Zeitungen wiedergegeben: Von der Wochenzeitung
Portugal News (Redaktionssitz in Algarve) in der Online edition
vom 1. November und von der Lokalzeitung Noticias de Fatima,
die sozusagen direkt an der Quelle sitzt. Ihre Titelseite
vom 28. Oktober ist allein diesem Thema geweiht und trägt nur
einen Riesentitel: "Santuário a varios Credos"
"Ein Heiligtum verschiedener Glaubensbekenntnisse". Das
Titelbild zeigt den bunten Einzug verschiedener Teilnehmer des Kongresses
auf den Weißen Platz von Fatima, alle angetan mit ihren liturgischen
Gewändern. Im Untertitel wird die sensationelle Nachricht umrissen,
dass Fatima in Zukunft eine Umwandlung erfahren wird in ein Heiligtum,
wo die verschiedenen Religionen miteinander leben können: "O
futuro de Fatima podera passar pela concretisacaó de un santuario
onde comvivem diferentes religioes" "Die Zukunft
Fatimas wird dazu übergehen können, dass es ein Heiligtum
wird, in dem verschiedene Religionen zusammenleben". John Vennari
schreibt dazu: "In ihrer Ausgabe vom 28. Oktober wird über
das interreligiöse Ereignis berichtet. Der Titel lautet: Ein
Heiligtum verschiedener Glaubensbekenntnisse... Auf Seite acht
derselben Ausgabe liest man die Überschrift Heiligtum öffnet
sich für den religiösen Pluralismus, darunter der
Untertitel Das Heiligtum stellt sich seiner universalistischen
Berufung in Bezug auf die verschiedenen Religionen". Dann werden
die interreligiösen Ziele des Rektors Mgr. Guerra zitiert...".
Es folgt das obige Zitat.

Was ist
davon zu halten? Kann es nicht sein, dass die Zeitungen vielleicht
eine Aussage Mgr. Guerras verdreht und unnötig aufgebauscht haben,
ähnlich wie es in unserer deutschen Bild-Zeitung täglich
geschieht? Nichts jedoch gibt indes Grund zu einer solchen Annahme.
Wenn dem so wäre, dann müsste es doch eine öffentliche
Richtigstellung Mgr. Guerras` geben, in der er sich quasi postwendend
mit Empörung von den verzerrten Aussagen distanziert und seinen
genauen Wortlaut klarstellt. John Vennari schreibt bezüglich
dieser Frage in seinem Bericht Ende November 2003: "Seit der
Veröffentlichung dieses Berichtes in Noticias des Fatima
ist fast ein Monat vergangen und Mgr. Guerra hat diese Worte weder
bestritten, noch zurückgenommen". Nichts anderes war im
übrigen zu erwarten, denn Noticias de Fatima ist keine Bild-Zeitung,
sondern steht mit dem Heiligtum auf gutem Fuß. Daher ist von
vornherein zunächst einmal zu befürchten, daß alles
seine Seriosität hat und so auch vom Rektor des Heiligtums beabsichtigt
war. Diese traurige Wahrheit wird leider in der Tat durch das Schweigen
Mgr. Guerras bestätigt, trotz zahlreicher Anfragen, die in der
Folge an ihn gestellt wurden. Der katholische Reporter Christopher
Ferrara beispielsweise, kontaktierte im Namen der katholischen Zeitschrift
The Remnant am 23. November 2003 das Heiligtum per Fax, in
dem er Fragen über die neue pan-religiöse Initiative des
Heiligtums aufwarf und Mgr. Guerra bat, die Zitate, die ihm von Portugal
News und Noticias de Fatima beigelegt werden, zu bestätigen
oder zurückzuweisen. Mgr. Guerra antwortete nicht. Ebensowenig
antwortete er auf eine Nachfrage per Email vom 10. November 2003.
(Vgl. Vennaris Antwort auf die Erklärung des Heiligtum-Rektors
vom 28.12.2003 "Shrine Rector Confirms New Ecumenical Orientation
at Fatima", auf der Webside des fatima crusader). Mehr Glück
hatte die Nachrichtenagentur Zenit, das bevorzugt wurde mit
einer dreiseitigen Fax-Antwort der Fatima-Autoritäten. Delia
Gallagher, Zenit-Mitarbeiterin und Empfängerin des Fax berichtet
unter Datum vom 1. Januar 2004 auf der Zenit-Seite: "Die
Leitung der Diözese Leiria-Fatima, Bischof Serafim de Sousa Ferreira
e Silva, hat mir eine drei Seiten lange Erklärung gefaxt und
zwar vom Rektor des Heiligtums, öffentlich abgegeben am 28. Dezember
2003. Der Brief bezieht sich auf die Neuigkeiten, die von Portugal
News veröffentlicht wurden, einschließlich Mgr. Guerras
Erklärung, dass das Heiligtum ein Ort werden wird, wo sich
die verschiedenen Religionen mischen können". Es ist
keine Rede davon, dass diese Aussage nicht authentisch sei! Im Gegenteil:
Der Heiligtums-Rektor stellt nüchtern fest, dass Portugal News
eine solche Aussage veröffentlicht habe, zitiert sie sogar wortwörtlich,
geht aber in seinem Kommentar nicht darauf ein, sondern "redet
um den heißen Brei herum". Die ganze Erklärung ist
ein Werben für die Öffnung Fatimas für den interreligiösen
Dialog und eine Warnung vor "Extremismus", der "zu
Fundamentalismus, Fanatismus und Terrorismus führen könne".
Sie kann unter dem Datum des 28. Dezember auf der Hompage des Heiligtums
eingesehen werden. Tatsache ist also, dass Mgr. Guerra bis heute nicht
die richtige Wiedergabe seiner Aussagen abgestritten hat, die in Portugal
News und Noticias de Fatima berichtet werden und also muß
man annehmen, will man nicht naiv handeln, dass er es ernst meint
und seinen Worten Taten folgen lässt.
nach
oben...
Die
Fatima-Botschaft
eine
Ermahnung zum interreligiösen Dialog?
Aber
wie erklärt man diese Ungeheurlichkeit - "Ein Heiligtum,
wo die verschiedenen Religionen sich vermischen können"
(!) - jenen Katholiken, die an die Botschaft von Fatima glauben und
in ihr immer noch einen Beweis für die ausschließliche
Wahrheit der katholischen Religion und die alleinseligmachende katholische
Kirche finden? Seine Lösung ist die Instrumentalisierung
der Fatima-Botschaft für den interreligiösen Dialog, und
zwar nach dem Motto: Die Muttergottes selbst will es! Wie man in seiner
offiziellen Erklärung von 28. Dezember (6) nachlesen
kann, behauptet Mgr. Guerra, "dass die Erscheinungen
in Fatima Ermahnungen (!) zum interreligiösen Dialog waren".
7) Da es in der ganzen Botschaft jedoch kein einziges
Wort der Muttergottes gibt, das auch nur annähernd als Aufruf
zum interreligiösen Dialog verstanden werden könnte, greift
Mgr. Guerra zu Erklärungen, die nur als bei-den-Haaren-herbeigezogen
bezeichnet werden können: "Die Tatsache, daß Fatima
(der Ort, den die Muttergottes für ihre Erscheinung ausgewählt
hat, Anm.) ein muslimischer Name ist, zeigt an, daß
das Heiligtum für ein Nebeneinander verschiedener Religionen
geöffnet werden muß". (8) In seiner
schon erwähnten Erklärung vom 28. Dezember legt er dar,
dass hier besonders der Dialog mit den "Brüdern südlich
von uns", d.h. mit dem Islam gemeint sei. Welch eine Kühnheit,
die Muttergottes dafür einspannen zu wollen! Weiß Mgr.
Guerra in seiner Eigenschaft als Rektor des Heiligtums nicht, daß
die Ortschaft Fatima nach einer alten Überlieferung ihren Namen
von der Tochter des mohammedanischen Fürsten von Alcacer do Sal
hat, welche in der Zeit der Rückeroberung ehemals katholischer
Gebiete aus islamischer Gewalt und des ersten Königs von Portugal
von einem Kreuzfahrer (Gonçalo Herminguès) gefangen
genommen wurde?! Letzterer verlangte, sie zu heiraten, woraufhin sie
sich katholisch taufen ließ und den Namen Oureana
annahm. Daher auch der Name der Stadt Ourèm, unweit von Fatima.
Sie starb früh und wurde beim heutigen Fatima begraben, das ihren
Namen erhielt. 9) Die Wahl des Ortes spricht also
vielmehr dafür, daß die Moslems sich zur katholischen Kirche
bekehren sollen, sie spricht für den Missionsauftrag Christi,
den die Kirche empfangen hat (vgl. Mt28,18) ! Ein zweiter Bezug zur
Botschaft, den Mgr. Guerras herstellt, erscheint noch unsinniger.
Er bezieht sich in ihr auf die Erscheinung des Engels, bei der die
drei Seherkinder von Fatima die Hl. Kommunion empfangen durften und
insbesondere auf den Umstand, dass der Engel sich mit dem Haupt vor
der hl. Kommunion bis zur Erde niederneigte und anbetete und auf den
zweiten Umstand, dass er die Hl. Kommunion den Kindern sowohl unter
Brotsgestalt als auch unter der Gestalt des Weines
darreichte. Mit Erstaunen muß man lesen, dass Mgr. Guerra diese
Handlungen des Engels in seinem Kommunique vom 28. Dezember 10)
folgendermaßen erklärt: "Angesichts der Tatsache,
dass beide Praktiken (die Verneigung bis zum Boden und die Kommunion
unter beiderlei Gestalten, Anm.) seit Jahrhunderten in der Lateinischen
Kirche außer Brauch gekommen sind, ist es annehmbar ja
es scheint sogar verbindlich darin eine Einladung zu sehen,
Fatima mit den orientalischen Kirchen in Beziehung zu setzen, sowohl
mit der katholischen also auch mit der (schismatischen, Anm.) orthodoxen
Kirche. Mit anderen Worten: die Botschaft des Engels des Friedens
enthält einen Aufruf zum ökumenischen Dialog mit solchen
Kirchen, die von Rom seit mehr als tausend Jahren getrennt sind...
". Man fragt sich, warum das in den knapp 90 Jahren seit
der Erscheinung noch niemanden aufgefallen ist?! Der Grund ist klar:
Wer sich mit Fatima ein wenig auseinandergesetzt hat, weiß,
dass die Muttergottes bei ihren Erscheinungen auch etwas gesagt hat,
das die schismatische russische Kirche betrifft und das dem
diametral widerspricht! Daß sie nämlich will, dass Russland
feierlich ihrem Unbefleckten Herzen geweiht werde und zwar durch den
Papst im Verein mit allen Bischöfen der Welt am selben Tag und
dass sie verspricht, daraufhin werde Russland sich bekehren.
Was aber heißt Bekehrung? Bekehren müssen sich in den Augen
Gottes alle, die (noch) nicht katholisch sind, also nicht nur die
Atheisten, sondern auch sämtliche Glieder der orthodoxen Kirche.
Es war der heilige Papst Pius X., der darauf hingewiesen hat, dass
objektiv gesehen die Mitglieder der orthodoxen Religion sich nicht
nur von der Einheit der Kirche getrennt haben, sondern auch der Häresie
(d.h. dem Glaubensabfall) verfallen sind, weil sie sich weigern anzunehmen:
1. Die katholische Lehre von den Hervorgängen der Personen in
der heiligsten Dreifaltigkeit 2. Die unbefleckte
Empfängnis Unserer Lieben Frau 3. Die Unfehlbarkeit des Papstes
wie sie auf dem ersten Vatikanischen Konzil dogmatisiert wurde und
4. Den Primat des Papstes. 11) Die Bekehrung auch
der Orthodoxen, von der die Muttergottes hier auch spricht, bedeutet,
dass sie ihren Irrtümern in diesen Punkten abschwören und
sich, um ihres Heiles willen, zur Wahrheit der katholischen Kirche
bekehren müssen. Eine andere Bekehrung kennt der
Himmel nicht. Zu sagen, die Botschaft von Fatima würde "eine
Mahnung" zum interreligiösen Dialog sein, der aus Russland
- wie Kardinal Kasper erst vor kurzem in einem Interview mit dem
PURmagazin Nr 9/2004 geäußert hat - "nicht ein
katholisches Russland" machen soll, heißt Gott versuchen.
Der Vater will angebetet werden "im Geist und in der Wahrheit",
bezeugt der Heiland (Joh4,23), d.h. in der Wahrheit der katholischen
Religion. Ganz dementsprechend hat Unsere Liebe Frau von Fatima
gesagt: "Gott möchte die Verehrung meines Unbefleckten Herzens
in der Welt begründen", und nicht: "Gott möchte
in der Welt den ökumenischen Dialog begründen", einen
Dialog, der die Seelen in der Finsternis ihrer falschen Religion belässt
und nur den weltlichen Frieden zum Ziele hat. Dieser Wahnsinn ist
aber exakt das, was Mgr. Guerra mit der Umwandlung Fatimas bewirkt.Aber
damit noch nicht genug: Mgr. Guerra zieht hier nicht nur den Bogen
zu den Orthodoxen, sondern auch zu allen anderen Religionen, ja sogar
einschließlich der Atheisten: "Was aber die Gläubigen
der anderen Religionen angeht, und sogar auch die vielen Menschen
ohne Religion, so gibt die Botschaft von Fatima einen diskreten Aufruf:
Weil (der Engel) sich selbst bis zum Boden verneigt und dabei ein
Gebet spricht, das keine Anlehnung an eine bestimmte Religion enthält
(es enthält nur die Begriffe von Glaube, Hoffnung und Liebe),
scheint es uns nicht anmaßend, vor dem Hintergrund, dass alle
Menschen von Gott erschaffen sind und von ihm geliebt werden, uns
um ernsthafte Kontakte zu anderen Religionen, mit Agnostikern und
sogar mit Atheisten zu bemühen". 12)

Das soll
doch wohl heißen, dass es sich hier um einem Engel handelt,
der den Kindern von Fatima ökumenische Gebete beigebracht hat?!
Man kann es fast nicht glauben, dass Mgr. Guerra so etwas im Ernst
ausspricht. Warum nennt er nicht auch das zweite Gebet, dass dieser
Engel den Kindern beigebracht hat und dass er bei seiner dritten Erscheinung
unmittelbar an das erste anhängt? In diesem zeigt sich nämlich
klar, dass mit der Anrufung "Mein Gott" im ersten Gebet
ausschließlich die Heiligste Dreifaltigkeit gemeint ist
("Heiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist...")
und dass also Gott von den Kindern hier erwartet hat, dass sie gerade
für all jene beten, die Ihn noch nicht anbeten als "Vater,
Sohn und Heiliger Geist". Die Gebete des Engels von Fatima sind
ein eindeutiger Aufruf, für die Bekehrung sämtlicher Nichtkatholiken
zu beten und nicht eine "Ermahnung" zum interreligiösen
Dialog, an dessen Ende hoffentlich "die Christen bessere Christen"
sind und "jeder Hindu ein besserer Hindu" ist. 13)
Wer so mit Texten umgeht, verliert jede Glaubwürdigkeit.
nach
oben...
Mit
der Fundamentalismuskeule gegen Proteste
Mit
diesen Erklärungen ließen sich die wenigsten besorgten
Seelen zufriedenstellen, die Proteste dauern fort. Und so bleibt
mangels ernstzunehmender Argumente Mgr. Guerra nur noch ein
Ausweg, nämlich all jenen, die es wagen zu protestieren, den
guten Ruf abzusprechen: Katholiken, die sich den gesunden Menschenverstand
und den katholischen Glaubenssinn bewahrt haben
und die die Ankündigung und Erklärung Mgr. Guerras
nicht schlucken wollten, sondern vor Ort gegen den Kongreß
protestierten, wurden vom ihm als "von gestern" und "geistig
engstirnig", als "fanatische Extremisten" und "Provokateure"
bezeichnet. 14) In gleicher Weise schmetterte
der Bischof der Diözese Leira-Fatima, Serafim de Sousa Ferreira
e Silva alle Proteste im Anschluß an den
Kongreß ab mit dem einen Satz "Wir sind keine Fundamentalisten!"
15) So tief sind diese kirchlichen Amtsträger
also schon gesunken: Wer es noch wagt, den Missionsauftrag Christi,
das erste Gebot Gottes und damit das Evangelium zu verteidigen,
wird mit der Fundamentalismuskeule erschlagen. Man zögert
nicht, diese Keule sogar auch gegen Schwester Luzia
einzusetzen, was den wahren Geist dieser Hirten offenbart.
John Vennari berichtet: "Am Nachmittag befragte eine
kleine Gruppe junger traditioneller Katholiken den Kardinal-Patriarch
von Lissabon über die neue interreligiöse Orientierung.
Ein Jugendlicher zitierte einen Ausschnitt aus Schwester Lucias
Buch "Aufrufe der Botschaft von Fatima", wo sie gläubig
die Bedeutung des 1. Gebotes erläutert. Der Kardinal erwiderte:
"Schwester
Lucia ist heute kein Bezugspunkt mehr, da wir soviel Gutes durch
das Zweite Vatikanische Konzil haben." 16)
Was
heißt hier Schwester Luzia ist kein Bezugspunkt mehr? Schwester
Luzia hat hier nichts anderes getan, als die gesunde Lehre des Katechismus
wiedergegeben. Ist also auch das erste Gebot kein Bezugspunkt mehr?
Die abweisende Kälte dieser Aussage offenbart den Mangel an
ernstzunehmenden Argumenten.
nach
oben...
Ein
Jesuit plädiert in Fatima für die Welteinheitsreligion
Das
ist leider aber erst der Anfang der haarsträubenden Informationen
aus dem Bericht von John Vennari. Er berichtet weiter, daß
Pater Jacques Dupuis, ein belgischer Jesuit, auf dem Kongreß
die Vorhersage einer baldigen Vereinigung aller Weltreligionen
wagte und sich selbst positiv (!) dafür einsetzte: "Die
Religion der Zukunft wird ein allgemeines Zusammenlaufen aller Religionen
in den einen universalen Christus sein, der jedermann zufriedenstellen
wird". 17)Es
ist klar, daß mit diesem universalen Christus nicht unser
Herr und Heiland gemeint sein kann, denn Er wird immer Widerspruch
erfahren: "Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern
das Schwert" (Mt10,34). Und Er ist nicht gekommen, alle Menschen
"zufriedenzustellen", sondern um ihnen die Annahme des
Kreuzes als den Weg des Heils zu predigen: "Wer sein Kreuz
nicht auf sich nimmt, ist meiner nicht wert" (Mt10,38). Der
Christus, von dem P. Dupuis hier spricht, ist offenbar der Christus,
den bekanntlich die diesseits orientierte New-Age-Bewegung erwartet,
der New-Age-Christus, der der Welt den Frieden bringen soll, ohne
aber die Wahrheit der göttlichen Offenbarung zur Grundlage
zu legen.
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Pater
Jaque Dupuis, ein Jesuit, der nicht mehr den Namen "katholisch"
verdient. |
Im
Gegenteil. P. Dupuis erklärte im Gegensatz zur Hl. Schrift
weiter: "... die anderen religiösen Traditionen, die in
der Welt existieren, sind Teil eines göttlichen Planes für
die Menschheit. Der Heilige Geist ist gegenwärtig und an der
Arbeit in den heiligen Texten des Buddhismus, des Hinduismus,
der Christen und Nichtchristen". 18)Dies
ist eine Gotteslästerung, da er damit behauptet, daß
Gott auch die anderen Religionen gleichermaßen positiv will,
während sie doch in Wirklichkeit die Menschen davon abhalten,
zur Wahrheit zu kommen! Wie es bei einem Schlüssel ausreicht,
dass nur ein kleiner Zahn nicht korrekt ist, so dass er nicht für
das Schloß paßt, so reicht in einer nichtkatholischen
Religion auch nur eine Unwahrheit aus, um alles andere Gute in dieser
Religion in der Entfaltung seiner guten Wirkung zu hemmen. Wie soll
beispielsweise im Islam ein gläubiger Moslem zu einer Liebesreue
über seine Sünden kommen können, da der Islam doch
das christliche Bild des gütigen Vatergottes verachtet!? Der
Hl. Geist ist nicht ein Geist der Lüge, sondern der Wahrheit!Hat
P. Dupuis nie gelesen, was das heilige Konzil von Trient in Übereinstimmung
mit der ganzen Tradition und mit Berufung auf Hebr.11,6 für
alle Zeit unfehlbar festgeschrieben hat, daß es nämlich
ohne den katholischen Glauben nicht möglich ist, Gott zu gefallen?!
19) Er sollte es sich zu Herzen nehmen, denn das
betrifft auch ihn. P. Dupuis fährt erklärend fort: "Die
Universalität der göttlichen Herrschaft erlaubt dies.
Es sind einfach unterschiedliche Wege des Fortschritts
hin auf das gemeinsame Geheimnis der Erlösung. Am Ende werden,
so hoffen wir, die Christen bessere Christen sein und jeder Hindu
ein besserer Hindu". 20) - Wo bitteschön
steht das in der Hl. Schrift? Hat nicht der Heiland von nur einem
Weg gesprochen, der Er selber ist (vgl. Joh14,6) und davon, dass
verdammt wird, wer nicht alles annimmt, was er den Aposteln zu halten
geboten hat? (Vgl. Mk16,16;Mt28,18).
nach
oben...
Die
UNO und die Vereinigung der Weltreligionen
Mit diesen
Zitaten nimmt eindeutig die freimaurerische Welteinheitsreligion auf
einmal ganz konkrete Züge an und der Ökumenismus ist - nun
ist es offen gesagt - das Mittel, um dorthin zu gelangen! Dies wird
auch bestätigt durch eine Meldung der Portugal News
vom 20.09.2003. Die Zeitung schreibt, sie hätte von einem Sprecher
des Fatima-Heiligtums die Auskunft erhalten, der interreligiöse
Kongreß würde unter der Schirmherrschaft der UNO-Organisation
Weltkonferenz für Religion und Frieden (WCRP) stattfinden.
21) "Die Geschichte dieser Organisation",
so berichtet Portugal News weiter mit Bezugnahme auf eine 800 Seiten
lange italienische Studie mit dem Titel La Faccia Occulta della
Storia, "kann zurückverfolgt werden bis zum Jahr 1993,
als Sir Sigmund Sternberg, der Direktor des Internationalen
Rates von Christen und Juden (ICCJ), ein Treffen in Chicago
organisierte, auf dem die religiösen Führer der Welt sich
darin einigten, ein Parlament der Religionen (PR) einzusetzen.
Die Idee dabei war, eine internationale Autorität zu schaffen,
die sich um die Vereinigung der Weltreligionen bemüht
und so einen "spirituellen Zweig" der UNO bildet, sozusagen
eine Kirche der UNO Das letzte Ziel der Mitglieder dieses
Parlaments ist die Vereinigung der wichtigsten Religionen der Welt
unter der Schirmherrschaft eines Globalisierungsplans der UNO. 1994
traf sich der WCRP auf Einladung des Papstes im Vatikan, auf dem sich
1000 Vertreter von 15 verschiedenen heidnischen
und christlichen Religionen versammelten, um sich auf einen Plan zu
verständigen, der die ökumenischen Initiativen koordiniert".
22) Also haben die Warner vor dem neuen ökumenischen
Geist doch Recht gehabt, wenn sie sagten, er sei nicht katholisch,
sondern freimaurerisch und diene nicht der katholischen Mission, sondern
der freimaurerischen Gegenkirche, die alle Religionen als gleich gültig
in sich vereint, wie es im übrigen auch offen aus Freimaurermund
zugegeben wird: "Es kann durchaus gesagt werden, daß der
Ökumenismus der legitime Sohn der Freimaurerei ist... In unserer
Zeit hat unser Bruder Franklin Roosevelt für alle die Möglichkeit
gefordert, bei der Gottesverehrung ihren eigenen Grundsätzen
und Überzeugungen folgen zu dürfen. Dies ist Toleranz ebenso
wie auch Ökumenismus. Wir traditionellen Freimaurer gestatten
es uns, diesen Ausdruck eines gefeierten Staatsmannes
zu wiederholen und den Umständen anzupassen: Katholiken, Orthodoxe,
Protestanten, Israeliten, Muslime, Hindus, Buddhisten, Freidenker,
Freigläubige sind ihre Vornamen. Ihr Familienname lautet Freimaurerei",
23) so der französische Freimaurer Baron Yves
Marsaudon. Und nun soll Fatima instrumentalisiert werden für
diese Bestrebungen! Anders lassen sich die klaren Worte von Mgr. Guerra
nicht interpretieren: "Die Zukunft von Fatima, oder die Verehrung
Gottes und seiner Mutter an diesem Heiligtum, muß umgewandelt
werden in ein Heiligtum, wo sich die verschiedenen Religionen vermischen
können". Angesichts der Art und Weise, wie Mgr. Guerra
die Botschaft von Fatima, wie wir gesehen haben, für diese ökumenischen
Bemühungen missbraucht, ja verdreht, kann es nicht beruhigen,
wenn er in seiner Erklärung vom 28. Dezember 2003 erklärt,
die Äußerungen von Portugal News in Bezug auf einen Zusammenhang
zwischen der Konferenz und der UNO, würden jeder Grundlage entbehren,
vielmehr sei die Idee des Kongresses vollständig hervorgegangen
aus dem Rektorat des Heiligtums und sie habe ihre Inspiration nicht
von der Weltkonferenz für Religion und Frieden, sondern "im
Studium der Botschaft von Fatima...". Das ist alles andere als
glaubwürdig. Wenn Mgr. Guerra sich von der Botschaft von Fatima
hätte inspirieren lassen, wäre die Konferenz nicht ein Treffen
zum interreligiösen Dialog gewesen, sondern ein katholisches
Sühnegebetstreffen für die Bekehrung der Sünder, die
wie die Muttergottes in Fatima am 13. Juli 1917 warnte, in Gefahr
sind, für immer in die Hölle zu fallen. Hätte er sich
von den übernatürlichen Ereignissen in Fatima inspirieren
lassen, dann wäre des Treffen zu einem großartigen
Lobpreis der allerheiligsten Dreifaltigkeit geworden und man hätte
wie der Engel bei seiner dritten Erscheinung gebetet für alle
Nichtkatholiken, die nicht an die heiligste Dreifaltigkeit "glauben",
nicht auf sie "hoffen" und sie "nicht anbeten".
24) P. Dupuis Worte auf
dem Kongreß geben also nichts anderes als die schön verpackte
freimaurerische Lehre wieder, die nicht von oben ist.
Es war Papst Pius VIII., der über die Freimaurer feststellte:
Ihr Gott ist der Teufel. 25) Vor diesem
Hintergrund ist es verständlich, wenn P. Dupuis - auf der Konferenz
auf das Dogma "Außerhalb der Kirche kein Heil" angesprochen
- sagte: "Es besteht kein Bedürfnis, sich auf diesen schrecklichen
Text des Konzils von Florenz aus dem Jahre 1442
zu beziehen." Und doch ist es unfehlbare katholische Lehre, die
verpflichtend zu glauben ist, wenn man noch zur katholischen Kirche
gehören will. 26) Dieses Dogma ergibt sich
aus der Tatsache, dass es nur eine göttliche Offenbarung und
nur eine von Gott gegründete Kirche gibt, wie
auch nur eine Wahrheit existiert. Das 1. Vatikanische Konzil lehrte
1870, dass nicht einmal ein Papst die Vollmacht hat, eine dogmatisierte
Lehre abzuändern. 27)
nach
oben...
Kann
nicht sein, was nicht sein darf?
Wir beklagen,
daß viele, die für sich in Anspruch nehmen, der Verbreitung
der Botschaft von Fatima zu dienen, nicht bereit sind, die Not der
Stunde anzuerkennen und Alarm zu schlagen, ihre Leser nur grundlos
beruhigen und nicht gegen einen falschen Ökumenismus auftreten,
der die Seelen in der Finsternis belässt. Vertrauen auf die Muttergottes
ist gut und notwendig, aber einfach zu schreiben wie in FATIMA
RUFT Nr.186/Herbst2004: "Also keine Bange! Theologen und
Rektoren kommen und gehen. Aber Fatima bleibt Fatima! Dafür sorgt
die Madonna, die der Schlange den Kopf zertritt!", hat mit Vertrauen
nicht viel zu tun. Das ist ein bewusstes die-Augen-schließen,
obwohl die Situation offen zu Tage liegt, ein selbsttrügerisches
Untätigsein, ein verbissenes Es kann nicht sein, was nicht
sein darf.

Wer,
der Maria wirklich liebt, kann denn seine Hände angesichts solcher
Ankündigungen ruhig im Schoß liegen lassen?! Auch wenn
man sich vielleicht machtlos fühlt, so ist doch die Zuflucht
zum Gebet die natürlichste Reaktion, wenn man hört, daß
der Muttergottes eine solche Schmach zugefügt wird, daß
ihr Heiligtum in ein Heiligtum für alle Religionen
umgewandelt werden soll. Doch einen solchen Aufruf sucht man in FATIMA
RUFT Nr.186, vergeblich. Die zitierten Worte bilden den Schluß
des Leitartikels unter dem Titel "Fatima bleibt Fatima!"
Der ganze Artikel ist eine einzige Weigerung, zur Kenntnis zu nehmen,
was auf der interreligiösen Konferenz offen ausgesprochen wurde.
Es muß geradezu als schönrednerisch gewertet werden, wenn
in diesem Artikel auf Seite fünf lapidar konstatiert wird: "...Daß
auf solchen Kongressen auch Theologen auftreten, die mit der katholischen
Lehre unvereinbare Meinungen vertreten, passiert leider immer wieder.
Daraus zu schließen, ganz Fatima werde deshalb in ein interreligiöses
Heiligtum umgewandelt, ist einfach Unsinn".
Es sei einmal eine Gegenfrage erlaubt: Warum denn hält sich das
Fatima-Heiligtum bis heute damit zurück, die Vorträge der
interreligiösen Konferenz zu veröffentlichen, wie es doch
normal wäre bei einem Ereignis von solcher Tragweite! Aber darauf
warten wir nun schon seit fast einem Jahr vergeblich.
Was allerdings vorliegt, ist eine offizielle Erklärung, die der
Kongreß herausgegeben hat. Diese spricht sich, wie Portugal
News am 1. November 2003 auf der Titelseite berichtete, klar für
eine Annäherung aller Religionen ohne Bekehrungsversuche
aus: "Keine Religion darf ... sich selbst stärken, indem
sie die anderen herunterspielt. Ein offener Dialog ist
der Weg, Brücken zu bauen und Mauern von jahrhundertelangem Haß
einzureißen. Was notwendig ist, ist dass jede Religion ihrem
integralen Glauben treu bleibt und jede andere Religion als gleich
gültig anerkennt...". Wer meint, solche Erklärungen
seien nur Worte ohne weiteren Einfluß, muß
sich eines besseren belehren lassen: Schon eine Woche später,
am 8. November 2003 berichtete Portugal News, von einem Treffen der
Innenminister der EU, auf dem "in Folge des Kongreßes ...
am Heiligtum in Fatima" die Minister zu einem "Zusammenkommen
der europäischen Religionen" aufriefen, um "Frieden
und Wohlstand in der Europäischen Union sicherzustellen".
Katholischerseits war Erzbischof Antonio Llovera zugegen. Dies
zeigt, dass die Idee einer Welteinheitsreligion, in der
die Gläubigen Seite an Seite unter einem Dach zusammenleben,
sich einer sehr viel weiteren Verbreitung erfreut, als nur in den
Köpfen einiger Häretiker. Die Befürchtung,
dass Fatima in diesen weltweiten Prozeß eingebunden werden soll,
einfach als "Unsinn" beiseite zu schieben, ist darum naiv.
Der
Leser erwartet mit Recht, daß er in seinen Befürchtungen
um das Heiligtum unserer Lieben Frau ernst genommen wird. Dem wird
von FATIMA RUFT in keiner Weise Rechnung getragen. Die Taten,
die Mgr. Guerra seinen Worten folgen ließ, zeigen leider, dass
unsere schlimmsten Befürchtungen schon jetzt übertroffen
wurden. Wir werden darauf in den nächsten beiden Dokumentationen
eingehen.
Es
heißt Augenwischerei zu betreiben, wenn man das Auftreten eines
P. Dupuis auf der Konferenz in Fatima als eine Art Mißgriff
beschreibt, den man sozusagen trotz aller Vorsicht nie ganz ausschließen
könne (FATIMA RUFT: "Daß ... Theologen auftreten,
die mit der katholischen Lehre unvereinbare Meinungen vertreten, das
passiert leider immer wieder"). Schließlich
war er einer der beiden Hauptredner, der sogar die Ehre hatte, mit
seinem Vortrag den Einstieg in das Thema des Kongreßes am Freitag,
den 10. Oktober 2003 zu geben. Da überlegt man sich doch wohl
genau, wen man einlädt. - Und P. Dupuis ist schließlich
nicht irgendeiner, sondern schon seit vielen Jahren
bekannt als Vordenker der "Theologie der Religionen". Dieser
Titel wurde ihm beigelegt anläßlich einer Ehrung durch
die päpstliche Universität Gregoriana zu seinem 80. Geburtstag
28). Was er darunter versteht, erklärte er
auf der Konferenz: Er forderte die Zuhörer auf, die anderen Religionen
keinesfalls als "nicht-christlich" zu bezeichnen, da es
sich hier um eine negative Beurteilung handeln würde,
die der Realität nicht gerecht werde, weil sie "genau das
nicht sind". Stattdessen solle man sie als "die Anderen"
29) bezeichnen. Ohne Zweifel schlägt dieser
Mann Wege ein, die vom Lehramt der Kirche nicht mehr getragen werden.
Mit seinem 1997 erschienenen Buch "Auf dem Weg zu einer christlichen
Theologie des Pluralismus" ist er 1988 in Konflikt mit der Glaubenskongregationen
geraten. Nachdem er einige "dogmatische Klarstellungen"
unterzeichnet hatte, durfte er seine Lehrtätigkeit an der päpstlichen
Gregoriana fortsetzen; geändert hat er seine Haltung nicht, wie
sein Vortrag zeigt. 30)
 |
Monsigneur
Guerra applaudiert den glaubensfeindlichen
Thesen von Pater Dupuis. |
Am deutlichsten zeigte aber die Reaktion der Konferenzteilnehmer auf
die unverschämten Äußerungen von Pater Dupuis, daß
es kein Mißgeschick war, das "leider" passiert ist
und keine weiteren Auswirkungen haben wird, wie FATIMA RUFT
glauben machen will. John Veenarie erzählt: "Nach seiner
Rede erhielt er tosenden Applaus! Am beunruhigendsten ist dabei die
Tatsache, daß sich die höchsten Kleriker der portugiesischen
Kirchenhierarchie im Konferenzraum befanden und von der Apostasie
Dupuis (d.h. von seinem Glaubensabfall, Anm.) begeistert zu sein schienen.
Links von mir saß der Rektor der Fatima-Heiligtums, Mgr. Luciano
Guerra, der die Rede Dupuis mit langem Beifall bedachte. (Ich habe
die Szene fotografiert). Rechter Hand von mir Seite saß der
Apostolische Nuntius von Portugal, der mit seinem
Applaus für die Rede Dupuis ebenfalls nicht zurückhielt.
Gemessen an seinem lang anhaltenden Applaus, schien auch der Bischof
von Leila-Fatima, Seraphim de Sorsa Ferreira e Silva, von dieser Rede
äußerst angetan gewesen zu sein".31)Ein
anderer "Beruhigter" neben FATIMA RUFT ist Mgr. L. Vogel
vom Fatima-Weltapostolat in Petersberg. Mit einer Erklärung von
einer halben Seite 32) meint er, alles "gerade
biegen" zu können. Zum interreligiösen Kongress, den
wir hier behandelt haben, findet sich nur der eine Satz: "Vom
katholischen Glauben, der allein die Wahrheit birgt, wurde und wird
nichts aufgegeben zu Gunsten eines oft zitierten freimaurerischen
Grundsatzes, als hätten alle Religionen gleiches Recht".
Es kann ihm angesichts seiner verantwortungsvollen Stellung für
das Fatima-Apostolat nicht der Vorwurf erspart bleiben, sich besser
zu informieren. Ein weiterer Kommentar erübrigt sich.
nach
oben...
SCHLUSSAUFRUF
ZITATNACHWEISE
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fatima.org/sprep111303.htm
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Dieses
Zitat wurde wortwörtlich von den beiden örtlichen
Zeitungen veröffentlicht: 1. Bei Portugal News in der Online
edition vom 1. November 2003 und ebenfalls bei Noticias de Fatima
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Heilslehre
der Kirche, Paulusverlag, S. 670f
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Augenzeugenbericht
von John Vennari; auf deutsch bei: fsspx.info
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|
Dieses
Zitat wurde wortwörtlich von den beiden örtlichen
Zeitungen veröffentlicht: 1. Bei Portugal News in der Online
edition vom 1. November 2003 und ebenfalls bei Noticias de Fatima,
die mit dem Heiligtum auf gutem Fuß steht und daher eine
sichere Quelle ist.
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|
siehe
die Erklärung vom 28.12.2003 auf der Homepage des Fatima-Heiligtum
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|
vgl.
(6)
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|
|
vgl
(6)
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|
vgl.
Frere Michel de la Sainte Trinite, "Toute la vèritè
sur fatima", Saint parres-lès-vaudes, 1986; Bd.
1, S.59 u.107. Dies ist das unbestritten beste Standartwerk
zu Fatima; 1990 auch in Englisch veröffentlicht unter dem
Titel "The Whole Truth about Fatima" bei Immaculate
Heart Publications, New York; vgl. auch "A New Fatima for
a New Church", Part I v. Christopher Ferrara in der Zeitschrift
The Fatima Crusader, Winter 2004
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|
vgl.
(6)
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|
siehe
"Ex Quo" von Papst Pius X., 1910
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|
vgl.
(6)
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|
Augenzeugenbericht
von John Vennary; auf deutsch bei: fsspx.info
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|
Portugal
News, Online edition vom 1. November
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|
Vgl.
(14) sowie: den Schlußsatz des Fatimaartikels in der Tagespost
vom 16.08.04
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|
Vgl.
Documentation Information Catholique Internationale DICI, vom
3. November, 2003
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|
Vgl.
den Augenzeugenbericht von John Vennary; auf deutsch bei: fsspx.info
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|
Vgl.
(17)
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5.
Sitzung, Dekret über die Ursünde, Dz. 787, DH1510
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|
Vgl.
(17)
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|
Vgl.
Internet-Archiv von PORTUGAL NEWS unter dem Suchwort: "WCRP".
Originaltext lautet: Portugal News vom 20.09.2003: "A spokesman
for the Shrine authorities in Fátima told The Portugal
News that many religions will be represented at the congress,
including Hinduism, Buddhism, Islam, Anglicanism and the Eastern
Orthodox churches. Under the auspices of the World Conference
on Religion and Peace (WCRP) speakers will address the congress
on the theme "The Future of God". It will be very
similar to the interfaith meeting convened by Pope John Paul
II in Assisi in 1986, where leaders of the worlds religions,
including the Dalai Lama, met to pray together and discuss the
development of a "One World Religion".... According
to an 800 page Italian study of the One World Religion movement,
entitled La Faccia Occulta della Storia, the history of the
WCRP can be traced back to 1993 when Sir Sigmund chaired a Chicago
meeting, at which world religious leaders agreed to set up a
Parliament of Religions (PR). The idea was to form
an international authority dedicated to unifying the worlds
religions that would constitute a spiritual branch
of the UN. The ultimate aim of members of PR is to unify the
major religions of the world under the umbrella of a UN globalisation
programme. In 1994 at the invitation of John Paul II the WCRP
met in the Vatican, when 1,000 representatives of 15 different
Pagan and Christian religions gathered to agree a plan on joint
ecumenical initiatives". Vgl. auch www.haefely.info
- eine Studie zur Frage, ob die UN eine Welteinheitsreligion
anstrebt. Sie finden eine Anzahl Links auf Originalseiten von
Organisationen der Vereinten Nationen, die für sich sprechen.
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Vgl.
(21)
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Zitiert
in Daniel le Roux, "Petrus, liebst du mich? Johannes Paul
II., Papst der Tradition oder Papst der Revolution?", S.206,
Sarto-Verlag, Stuttgart. Tel.: 0711 / 55 36 719. Baron Yves
Marsaudon hat anlässlich des Konzils sein Buch über
den Ökuemnismus geschrieben mit dem Titel: "L`oecumenisme
vu par un franc-macon de tradition" "Der Ökuemenismus
in den Augen eines Freimaurers von Tradition", Paris: Vitiano
1964, 139 Seiten
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|
Vgl.
"Schwester Luzia spricht über Fatima", aus den
potugiesischen Originalschriften übersetzt und geordnet
von P. Kondor, SVD, S.58
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Papst
Pius VIII, zitiert aus "Papacy and Freemasonry" von
Mgr. Jouin
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Auch
wer nur einen dogmatisierten Glaubenssatz nicht annimmt, hat
an seinem ganzen Glauben "Schiffbruch erlitten" und
ist "von der Einheit der Kirche abgefallen", weil
darin eine grunsätzliche Ablehnung der göttlichen
Offenbarung enthalten ist, die man im Hinblick auf Gott, der
die Wahrheit ist, nur als ganzes annehmen und besitzen kann.
Vgl. Papst Pius IX in seiner Bulle "Ineffabilis Deus"
vom 8. Dez. 1854 (DH2804)
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Vatikanum
I, 3. Sitzung, Kap.4 v. Dei Filius
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|
Vgl.
KAP-Nachricht, Rom, vom 8.12.2003
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Augenzeugenbericht
von John Vennari; auf deutsch bei: fsspx.info
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|
Vgl.
KAP-Nachricht, Rom, vom 8.12.2003
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Augenzeugenbericht
von John Vennari; auf deutsch bei: fsspx.info
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|
PUR-Magazin
Sept.2004, S.19
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nach
oben...
©
Fraternitas Sacerdotalis Sancti Pii X. (Priesterbruderschaft St. Pius
X.)
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