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Der Ökumenische Kongreß
Die
Sitzung vom Freitag
Pater
Dupuy
Katholische
Wahrheit gegen Neue Religion
Halbherziges
Dementi
Der
nachfolgende Text ist eine Übersetzung seines englischen Originalberichts,
der eingesehen werden kann unter: www.fatima.org/sprep111303.htm
Vom 10. bis 12. Oktober 2003 wurde
in Fatima eine pan-religiöse Konferenz unter dem Titel: "Die
Gegenwart des Menschen - Die Zukunft Gottes: Die Stellung der Heiligtümer
in Beziehung zur Heiligkeit" veranstaltet. Der Kongreß wurde
im neben dem Fatima-Heiligtum gelegenen "Pastoralzentrum Paul
VI." durchgeführt. Ich bin zur Berichterstattung über diesen
Kongreß nach Fatima gereist. Im Verlauf dieser Konferenz wurden
die schlimmsten Häresien artikuliert, die ich jemals gehört
habe.
Der Kongreß nahm für sich in Anspruch, ein "wissenschaftlicher"
zu sein. Diesen Begriff würden wir in Nordamerika nicht verwenden.
Wir würden die Veranstaltung als "akademisch" bezeichnen.
Wie dem auch sei, Teilnehmer waren modernistische Theologen und Kleriker,
die über die Bedeutung religiöser Heiligtümer - aller
Heiligtümer, seien sie katholisch, buddhistisch oder hinduistisch
- diskutierten.
An den ersten beiden Tagen ergriffen überwiegend katholische
Redner das Wort. Darunter der Bischof von Leiria-Fatima, D. Serafim
de Sousa Ferreira e Silva, der Kardinal-Patriarch von Lissabon, Jose
da Cruz Policarpo. der bekannte "Theologe" Pater Jaques Dupuis
und verschiedene andere portugiesische Träger eines "Dr.
phil.".
Unter dem Vorsitz von Erzbischof Michael J. Fitzgerald, Präsident
des päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog,
kamen die Vertreter der verschiedenen Weltreligionen zu Wort - einschließlich
Buddhisten, Hinduisten, Muslime, Orthodoxe, Anglikaner und Katholiken.
Sie legten Zeugnis von der Bedeutung der "Heiligtümer" in
ihren religiösen Traditionen ab.
Später berichtete die portugiesische Presse, das Ziel des Kongresses
sei es, Fatima zukünftig zu einem interreligiösen Heiligtum
umzufunktionieren. Ein Bericht, der von der portugiesischen Hierarchie
bis heute nicht ausreichend dementiert, und von Erzbischof Fitzgerald
nur halbherzig zurückgewiesen worden ist. Wie dieser Augenzeugenbericht
im weiteren Verlauf eindeutig beweisen wird, ist die "interreligiöse
Orientierung" Fatimas jetzt auf den Weg gebracht worden. Unbeschadet
davon, ob sich Fatima auch offiziell als "interreligiös"
bezeichnen wird oder nicht.
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Der
Ökumenische Kongreß
Das Thema
dieses Kongresses spiegelt den niedrigsten Ansatz des allgemeinen
ökumenischen Gedankens in den letzten vierzig Jahren wider. Es
ist ein Ansatz, der die doktrinalen Gegensätze der verschiedenen
Religionen herunterspielt, und den Schwerpunkt auf das legt, "was
wir gemeinsam haben."
Was haben alle Religionen gemeinsam? Sie alle glauben an irgendeinen
Gott, so daß ein ökumenisches Symposium veranstaltet werden
kann, auf dem über die verschiedenen Aspekte "Gottes" diskutiert
wird. Alle Religionen glauben an die Kraft des Gebetes, also können
wir eine pan-religiöse Veranstaltung abhalten, wo wir unsere
Gebete miteinander "teilen". Alle Religionen unterhalten Heiligtümer,
also können wir einen interreligiösen Kongreß veranstalten,
wo wir über die Bedeutung unserer Heiligtümer der verschiedensten
religiösen Traditionen diskutieren. Folglich war das "Heiligtum"
innerhalb der pan-religiösen Perspektive der Brennpunkt des letzten
Fatima-Kongresses.
Verworfen wurde auf diesem Kongreß die Tatsache, daß die
Katholische Kirche die einzig wahre Religion ist, die nach dem Willen
Gottes gegründet wurde, und daß alle anderen Religionen
falsch sind, weil sie von Menschen geschaffen wurden und ihre Anhänger
falschen Göttern huldigen. Folglich begründen diese Religionen
eine objektive Todsünde gegen das 1. Gebot: "Ich bin der
Herr, dein Gott, du sollst keine anderen Götter neben Mir haben."
Diese falschen Götter des Buddhismus, Hinduismus und Islam sind
genau die "falschen Götter", auf die sich das 1. Gebot bezieht
und deren Verehrung dem Menschen ausdrücklich verboten ist. Dies
betrifft gleichermaßen den Protestantismus, weil die Protestanten
an einen Christus glauben, den es niemals gegeben hat. Sie glauben
an einen Christus, der keine Kirche gegründet hat, um zu lehren,
zu herrschen und die Menschheit zu heiligen. Sie glauben an einen
Christus, der das Papsttum nicht eingesetzt hat. Sie glauben an einen
Christus, der die Verehrung Seiner heiligen Mutter nicht wünscht.
(Aber aus der Fatima-Botschaft wissen wir, daß Gott die weltweite
Verehrung des Unbefleckten Herzens Marias ausdrücklich fordert).
Sie glauben an einen Christus, der das heilige Meßopfer nicht
eingesetzt hat. Kurz gesagt, Protestanten verehren einen falschen
Christus und damit einen falschen Gott. Und aus genau diesen Gründen
hat der selige Papst Pius IV. 1864 im "Syllabus"
gelehrt, "es sei ein Irrtum anzunehmen, der Protestantismus sei
nichts anderes als eine andere Form desselben, wahren Christentums".
1)
Folglich ist es für jeden Nicht-Katholiken,
unbeschadet davon, wie ernsthaft bemüht er auch sei, das 1. Gebot
einzuhalten, genau das nicht möglich.2)
Dadurch wird auch verständlich, warum das Konzil von Trient das
Dogma verkündete, "außerhalb des katholischen Glaubens
sei es unmöglich, Gott gefällig zu sein".
Diese traditionelle wahre katholische Lehre wird bei diesen interreligiösen
Veranstaltungen schlicht über Bord geworfen. Was im übrigen
bei der Ökumene als eine allgemein geübte Praxis gilt. Stattdessen
behauptet diese neue ökumenische Theologie, die Anhänger
aller Religionen seien Teil des "Gottesreiches" und damit "gleichberechtigte
Dialogpartner". Die Katholische Kirche möge zwar die "Fülle
der Wahrheit" besitzen, aber alle anderen Religionen seien gleichermaßen
Teil des göttlichen Planes. Dieses ist insbesondere die These
des modernistischen Theologen Pater Jacques Dupuis, der sein Referat
am Samstagnachmittag hielt.
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Die Sitzung
vom Freitag
Man darf erwarten, daß
ein in Fatima veranstalteter Kongreß zumindest ein Referat
über das Fatima-Heiligtum vorsieht. Nichts. Auf Fatima kam
man lediglich zufällig zu sprechen. Die Botschaft von Fatima,
die Erscheinungen, und wie es zur Gründung des Fatima-Heiligtums
kam, blieb völlig unerwähnt. Der Rosenkranz, das Unbefleckte
Herz, die Höllenvision, die Ersten fünf Samstage, Wiedergutmachung
für die Sünden, alle Grundelemente der Fatima-Botschaft
wurden mit keinem Wort erwähnt.
Am Freitag wurde uns eine Vorlesung über die "pastoral-wissenschaftliche
Natur der Heiligtümer" im allgemeinen angeboten. "Was
sich in den Heiligtümern ereignet, ist ein Ausdruck des Gottesvolkes
in Bewegung", was immer das bedeuten soll. Ein "Professor"
zitierte mit glühenden Worten den Modernisten Edward Schillebeck
mit seiner bizarren Erklärung: "Die Geschichte der Erlösung
ist nicht notwendigerweise auch die Geschichte der Offenbarung."
Ein anderer Redner nannte Fatima, Mekka und Kyoto in einem Atemzug,
womit er die wahre Kirche Christi auf dieselbe Ebene mit falschen
Glaubensrichtungen hob. Gleichzeitig wurde die wahre Offenbarung
Unserer Lieben Frau von Fatima - ein Ereignis, das durch das Sonnenwunder
vor 70.000 Menschen bestätigt wurde - auf
dieselbe Ebene mit den Fabeln und dem Aberglauben der falschen Religionen
gehoben. Dies ist eine Häresie gegen Gott und eine Blasphemie
gegen Unsere Liebe Frau von Fatima.3)
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Pater
Dupuy
Wie
bereits erwähnt, wurden zwei der wichtigsten Referate in Englisch
gehalten: Der Vortrag des Ökumenisten Jacques Dupuis am Freitag
und ein kurzes Grußwort von Erzbischof Michael J. Fitzgerald
am Sonntag. Diese beiden Reden habe ich perfekt verstanden, und
mich packte das Grauen angesichts dessen, was ich zu hören
bekam.
Wie sich einige Leser in den USA vielleicht erinnern
werden, habe ich über viele dieser nachkonziliaren Konferenzen,
einschließlich Neu-Evangelisierungsseminare, Rock'n Roll-Weltjugendtage,
charismatische Treffen und Tage des jüdisch-christlichen Dialogs4),
berichtet. Aber die schlimmste Häresie, die ich jemals auf
einer dieser Veranstaltungen gehört habe, kam aus dem Mund
des belgischen Jesuitenpaters Jacques Dupuis, nur wenige hundert
Meter von dem Ort entfernt, an dem unsere Liebe Frau von Fatima
erschienen ist.
Pater Jacques Dupuis ist ein Progressist. Ein ökumenischer
Theologe, der 1941 in den Jesuitenorden eintrat. Auf dieser Konferenz
vertrat er seine These, daß alle Religionen dem positiven
Willen Gottes entsprechen. Er forderte von uns, die anderen Religionen
keinesfalls als "nicht-christlich" zu bezeichnen, da es sich
hier um eine negative Beurteilung handelt, die der Realität
nicht gerecht werde, weil sie "genau das nicht sind". Stattdessen
sollten wir sie als "die Anderen" bezeichnen. Dupuis leugnet
nicht nur die Wahrheit, sondern legt auch gleichzeitig "ad
acta", daß es nur eine wahre Kirche gibt, und daß es
außerhalb dieser Kirche keine Erlösung gibt. Es interessiert
ihn nicht, daß diese Lehre dreimal unfehlbar festgeschrieben
worden ist. Die machtvollste Aussage über die Tatsache: "Keine
Erlösung außerhalb der Kirche", findet sich in "de
fide", promulgiert auf dem Konzil von Florenz:
"Die Allerheiligste Römische Kirche glaubt fest daran,
bekundet und lehrt, daß niemand, der sich außerhalb
der Katholischen Kirche befindet, nicht nur Heiden, sondern auch
Juden und Schismatiker, jemals des Ewigen Lebens habhaftig werden
kann, sondern im Ewigen Feuer enden wird, das für den Teufel
und seinen Anhang geschaffen wurde (Mt. 25:41), sofern derjenige
nicht vor seinem Tode mit ihr vereinigt ist. Und so bedeutend ist
diese Einheit mit dieser ekklesiastischen Körperschaft, daß
nur diejenigen, die sich in Einheit mit ihr befinden, im Hinblick
auf die Erlösung von den Sakramenten der Kirche profitieren
können, und nur sie die ewige Belohnung für ihr Fasten,
guten Taten und andere Werke der christlichen Frömmigkeit und
der Pflichten eines christlichen Soldaten erhalten können.
Niemand, unbeschadet, wie groß seine wohltätigen
Gaben und Taten gewesen sind, niemand, selbst, wenn er sein Blut
für den Namen Christi vergießt, kann gerettet werden,
wenn er sich nicht in Einheit mit der Katholischen Kirche befindet."5)
Diese definierten Glaubenswahrheiten muß
ein Katholik glauben, wenn er gerettet werden will. Ein unfehlbares
Dogma der Kirche zu leugnen, ist gleichbedeutend damit, Gott als
Lügner zu bezeichnen, und Ihm vorzuwerfen, seine Offenbarung
an uns entspreche nicht der Wahrheit.6)
Der
hl. Ludwig Maria von Montfort, lehrt zu diesem Glaubenssatz, "Da
ist kein Heil außerhalb der katholischen Kirche. Jedermann,
der dieser Wahrheit wiedersteht geht veroren."7)
In gleicher Weise bestätigt der hl. Alphons von Ligouri,
Kirchenlehrer: "Die heilige, römische,
katholische und apostolische Kirche ist die allein wahre Kirche,
außerhalb derer man nicht gerettet werden kann".8)
Pater Dupuis bereitete
es anläßlich der kürzlichen Fatima-Konferenz allerdings
keinerlei Probleme, diese unabänderlichen Wahrheiten in Abrede
zu stellen, schlicht zu leugnen, wie sie von den Heiligen und Doktoren
der Kirche verkündet worden sind. Bezüglich des Dogmas
"Es gibt keine Erlösung außerhalb der Kirche" stellte
Dupuis angeekelt fest: "Es besteht kein Bedürfnis, sich
auf diesen schrecklichen Text des Konzils von Florenz aus dem Jahre
1442 zu beziehen."
Damit verkündete Pater Dupuis dem Publikum, eine unfehlbare
Definition der Katholischen Kirche sei falsch, und daß die
göttliche Offenbarung eine Lüge sei.
Dies ist die grauenvollste Häresie, die ich jemals auf einer
nachkonziliaren Konferenz gehört habe. Normalerweise tanzen
die Redner um das von ihnen abgelehnte Dogma herum, aber nicht Pater
Dupuis. Nein, er erklärt öffentlich, eine definierte katholische
Lehre sei "ein schrecklicher Text", der abzulehnen sei. Und
wie reagierten die Konferenzteilnehmer auf die Unverschämtheit
von Pater Dupuis? Nach seiner Rede erhielt Dupuis tosenden Applaus!
Am beunruhigendsten ist dabei die Tatsache, daß sich die höchsten
Kleriker der portugiesischen Kirchenhierarchie im Konferenzraum
befanden und von der Apostasie Dupuis begeistert zu sein schienen.
Links von mir saß der Rektor der Fatima-Heiligtums, Msgr.
Luciano Guerra. der die Rede Dupuis mit langem Beifall bedachte.
(Ich habe die Szene fotografiert). An meiner rechten Seite saß
der Apostolische Nuntius von Portugal, der mit seinem Applaus für
die Rede Dupuis ebenfalls nicht zurückhielt. Gemessen an seinem
langanhaltenden Applaus, schien auch der Bischof von Leira-Fatima,
D. Serafim de Sousa Ferreira e Silva, von dieser Rede äußerst
angetan gewesen zu sein. Bischof Serafim weigert sich immer noch,
die Erlaubnis zur Feier der Tridentinischen Messe in seiner Diözese
zu erteilen.
Ich konnte nicht sehen,
wie sich der Kardinal-Patriarch von Lissabon verhielt. Aber es steht
fest, daß er mit den ökumenischen Thesen Pater Dupuis
einverstanden ist. Am Nachmittag befragte eine kleine Gruppe junger
traditioneller Katholiken den Kardinal über die neue interreligiöse
Orientierung. Ein Jugendlicher zitierte einen Ausschnitt
aus Schwester Lucias Buch "Aufrufe der Botschaft von Fatima",
wo sie gläubig die Bedeutung des 1. Gebotes erläutert.
Der Kardinal erwiderte: "Schwester Lucia ist heute kein Bezugspunkt
mehr, da wir soviel Gutes durch das Zweite Vatikanische Konzil haben."9)
Mit anderen Worten: Der Kardinal erklärt, die neue ökumenische
Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils stünde über der
traditionellen katholischen Lehre über die Bedeutung des 1.
Gebotes, welches die Anbetung falscher Götter untersagt, wie
es von Schwester Lucia eindeutig bestätigt worden ist.
Jahrelang
haben besorgte Katholiken erklärt, der Grund, aus dem Fatima
jetzt heruntergespielt wird, sei in der Tatsache zu finden, daß
das Zweite Vatikanische Konzil die Botschaft von Fatima ersetzt
hat. 10) Hieraus erklärt sich auch,
warum die gegenwärtige ökumenische Hierarchie fälschlich
davon ausgeht, Fatima sei bedeutungslos geworden. Ferner erklärte
Dupuis auf dem Kongreß, "der Sinn des Dialogs ist es
nicht, die Nicht-Katholiken zu bekehren, sondern ihnen behilflich
zu sein, daß Christen zu besseren Christen und Hindus zu besseren
Hindus werden".
Schließlich behauptete
Pater Dupuis auch, "Christen und die anderen sind Mitglieder
des Gottesreiches in der Geschichte". Außerdem: "Der
Heilige Geist ist auch gegenwärtig und wirkt in den heiligen
Büchern des Hinduismus oder Buddhismus. Dasselbe trifft auf
die heiligen Rituale des Hinduismus zu." Folglich, so Dupuis, "wirkt
der Heilige Geist auch in den heiligen Schriften und Ritualen" falscher
Religionen. Man braucht sich also nicht darüber zu wundern,
daß ein hochgestellter ökumenischer Katholik den Koran
geküßt hat.
Erzbischof Michael Fitzgerald, Präsident des Päpstlichen
Rates für den Interreligiösen Dialog, ließ die Delegierten
wissen, "Pater Dupuis erklärte gestern die theologische
Grundlage zur Aufnahme von Beziehungen mit Menschen anderer Religionen".
Mit anderen Worten: Erzbischof Fitzgerald lobte die Härsien
von Pater Dupuis.
Außerdem, so der
Erzbischof weiter, "stimme er mit Pater Dupuis darin überein,
daß die Einheit mit Gott nicht auf die Mitglieder der Kirche
beschränkt sei". Die Kirche, gemäß dieser neuen
Einheit, sollte nicht proselytieren. Auch sei es nicht Ziel des
Dialogs, die anderen zum Katholizismus zu bekehren. Dies sei ohnehin
ein sinnloses Unterfangen, da ja die Mitglieder anderer Religionen,
gemäß Pater Dupuis, bereits Teil des "Gottesreiches"
seien. Vielmehr gehe es darum, führte Fitzgerald weiter aus,
"die Heiligkeit der anderen" anzuerkennen, die Elemente der
Wahrheit, Gnade und Schönheit, die sich in den unterschiedlichen
Religionen finden". Es sei außerdem zu versuchen, "einen
größeren Frieden und Harmonie mit den Mitgliedern anderer
Religionen anzustreben". Vielleicht wäre es sinnvoller gewesen,
diesen Fatima-Kongreß unter das Motto zu stellen: "Fatima
und das Wassermannzeitalter."
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Katholische
Wahrheit gegen Neue Religion
Jeder, der auch nur
über rudimentäre Kenntnisse des katholischen Glaubens
verfügt, weiß, daß die auf diesem Fatima-Kongreß
geförderte Interreligion sich im Widerspruch zur katholischen
Lehre befindet und eine Blasphemie, eine Gotteslästerung,
ist. Wie bereits erwähnt, wurde auf dem Konzil von Trient unfehlbar
festgeschrieben: "Es ist ohne den katholischen Glauben nicht
möglich, Gott zu gefallen."11) Ferner
hat die katholische Kirche dreimal festgestellt, "daß
es nur die eine wahre Kirche Christi gibt, und daß außerhalb
dieser Kirche keine Erlösung möglich ist."12)
Wie sich aus der Lehre vom Ersten Vatikanischen
Konzil ableiten läßt, kann nicht einmal ein Papst diese
dogmatische Lehre abändern, weil sonst keine dogmatische Lehre
wahr sein könnte.13)
Papst Pius IV. wies auf die Wahrheit hin: "Außerhalb
der Katholischen Kirche gibt es keine Erlösung", während
er den sich ausbreitenden "Liberalen Katholizismus" seiner
Tage bekämpfte. Er erklärte:
"Wir müssen hier wieder diesen gefährlichen Irrtum
erwähnen und gleichzeitig verdammen, der von bestimmten Katholiken
verbreitet wird, die der Meinung sind, daß jene, die in diesem
Irrtum leben und nicht den wahren Glauben haben und von der katholischen
Einheit getrennt sind, das Ewige Leben gewinnen können. Diese
Meinung steht im direkten Widerspruch zum katholischen Glauben,
wie es sich aus den einfachen Worten unseres Herrn (Mt. 18:17, Mk.
16:16, Lk. 10:16, Joh. 3:18) ebenso ergibt, wie aus den Worten des
hl. Paulus (2. Tit. 3:11) und des hl. Petrus (2. Petrus 2:1). Sich
mit Gedanken anzufreunden, die dem katholischen Glauben entgegenstehen,
ist ein unfrommes Unterfangen."14)
Papst Leo XIII. berief sich auf dieselbe Doktrin und lehrte: "Da
es niemandem gestattet ist, bei seinem Dienst für Gott träge
zu sein... sind wir uneingeschränkt dazu verpflichtet, Gott
in der Weise zu verehren, die Er uns durch Seinen Willen aufgezeigt
hat... Es kann nicht schwierig sein, die wahre Religion zu erkennen,
wenn man ernsthaft und mit Unvoreingenommenheit danach sucht, denn
die Beweise sind überwältigend und schlagend... Aus all
diesen Beweisen ergibt sich, daß die einzige wahre Religion
jene ist, die von Jesus Christus selbst gegründet worden ist
und die zu hüten und zu verkünden Er
Seiner Kirche aufgetragen hat."15)
Ebenso bestätigte Papst Pius XII. diese Doktrin im Kontext
eines Gebetes zur Heiligen Jungfrau erneut: "O Maria, Mutter
der Gnade und Sitz der Weisheit! Erleuchte den Verstand jener, die
in der Finsternis der Ignoranz und Sünde gefangen sind, auf
daß sie erkennen mögen, daß die Heilige, Apostolische,
Römisch-Katholische Kirche die einzige wahre
Kirche Jesu Christi ist, außerhalb derer weder Heiligmäßigkeit
noch Erlösung zu finden sind."16)
Aus diesen Quellen und zahllosen Lehren ergibt sich zweifelsfrei,
daß diese einzige Religion von Gott gewollt ist, die einzige
Religion, in der "Heiligmäßigkeit und Erlösung"
zu finden sind.
Unfehlbar lehrt die Heilige Schrift, daß falsche Religionen
Gott nicht gefällig sind, und das größte Wohlwollen,
das wir "den anderen" erwiesen können ist, für ihre
Bekehrung zur einzig wahren Kirche Christi zu beten. Unser Herr
befahl Seinen Jüngern, "zieht aus und lehrt", nicht etwa,
"zieht aus und führt einen Dialog". Er sagte: "Darum
geht zu allen Völkern und macht sie zu Meinen Jüngern,
tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen
Geistes." (Mt. 28:19) Der "Glaube", von dem Unser Herr sprach,
bezog sich nicht auf den vagen Glauben irgendeiner Religion, sondern
auf den ausdrücklichen Glauben an Ihn und Seine Lehre. Aus
diesem Grund stellte der hl. Johannes fest: "Wer ist der Lügner
- wenn nicht der, der leugnet, daß Jesus der Christus ist?"
(1. Joh. 1:22) Folglich sind Islam, Judaismus, Hinduismus und Buddhismus
und jede andere Religion, die Christus ablehnt, nach der Schrift
antichristliche Religionen. Was häretische Religionen betrifft,
wie beispielsweise den Protestantismus, läßt uns der
hl. Paulus wissen: sie seien "Lehren des Teufels." (1. Tim.
4:1)
Im Gegensatz zu den Behauptungen von Pater Dupuis können antichristliche
Religionen und falsche Glaubensbekenntnisse von Häretikern,
die "Lehren des Teufels" sind, nicht dem Willen Gottes entsprechen.
Und ebensowenig können ihre Anhänger als Teil des "Gottesreiches"
bezeichnet werden. Folglich kann es auch keine neue "Ökumentische
Einheit" geben, die danach strebt, Katholiken mit den Anhängern
falscher Religionen und Häretiker im "Reich Gottes" zu
vereinigen. Zutreffend hat Papst Pius XI. 1928 in seiner Enzyklika
"Mortalium Animos" gelehrt: "Einheit kann sich nur aus
einer Lehrautorität ergeben, aus einem Glaubensgrundsatz, nämlich
dem Glauben der Christen." Pius XII. ließ
1949 keinen Zweifel daran, daß "wahre Einheit nur durch
die Rückkehr der Dissidenten zur wahren Kirche Christi möglich
ist".17)
Gegenwärtig beherrscht die interreligiöse Häresie
das Feld, und es scheint, als hätte sie sich Fatima als ihr
nächstes Opfer auserwählt.
Zu der Zeit, sah ich
keine Berichte von diesem "Die Zukunft von Gott"-Kongreß
in der weltlichen und religiösen Presse. Zwei Wochen später
jedoch, am 1. November wurde in der Online-Edition der Portugal
News ein Artikel in Englisch verkündigt mit dem Titel "Fatima
wird ein interreligiöses Heiligtum". Der Artikel sagt
aus: "Teilnehmer auf dem Die Zukunft von Gott-Kongreß,
abgehalten während des Oktobers in Fatima, berichten wie das
Heiligtum entwickelt werden soll in ein Zentrum, wo alle Religionen
der Welt zusammenkommen werden, um ihre je eignen Götter zu
verehren."
Der Bericht zitiert
den Rektor des Heilitums, Msgr. Guerra, der auf dem Kongreß
sagt, das "Fatima zu besseren verändert werden wird".
Portugal News zitierte Guerra des weiteren: "Dir Zukunft von
Fatima, oder die Verehrung von Gott und seiner Mutter an diesem
Heiligtum, muß umgewandelt werden in ein Heiligtum, wo die
verschiedenen Religionen sich mischen können. Der interreligiöse
Dialog in Portugal, und in der Katholischen Kirche, ist zwar noch
in seiner embryonalen Phase, aber das Heiligtum von Fatima ist nicht
gleichgültig gegen diese Tatsache und ist schon offen, seiner
universellen (ökumenischen) Berufung gerecht zu werden".
"Msgr. Guerra",
sagte Portugal News, "legte das Faktum aus, dass Fatima ein
muslimischer Name ist. Dies würde anzeigen, dass das Heiligtum
geöffnet werden muß für ein Nebeneinander der verschiedenen
Religionen". Msgr. Guerra: "Daraus müssen wir schließen,
dass es der Wille der Jungfrau Maria war, dass dies in die Wege
geleitet wird".
Traditionelle
Katholiken, die gegen den Kongreß protestierten, wurden von
Msgr. Guerra beschrieben als "von gestern", "geistig
unterbelichtet", "fanatische Extremisten und Provokateure".
18)
Jetzt kontaktierte ich
die Portugal News bezüglich dieses Punktes, weil ich nicht
gehört habe, dass Msgr. Guerra die Aussagen auf dem Kongreß
machte. Vielleicht habe ich es verpasst wegen der nicht befriedigenden
Übersetzung des Portugiesischen, oder vielleicht sagte er es
zu einem der vielen Journalisten, die ihn um ein Interview baten.
Nichtsdestotrotz, die Idee eines Fatima-Heiligtums, das sich selbst
öffnete für eine interreligiöse Orientierung steht
in Übereinstimmung mit allem, was ich an diesem Wochenende
gehört habe, ausgenommen vom Sonntag, als die Mitglieder der
verschiedenen Religionen ihre Zeugnisse von der Wichtigkeit der
"Heiligtümer" in ihren eigenen religiösen Traditionen
ablegten.
Am Sonntag kamen Vertreter
der Katholiken, Orthodoxen, Anglikaner, Hindus, Muslime ebenso zu
Wort wie ein Buddhist, der uns dazu einlud, das buddhistische Zenkoji-Heiligtum
in Japan zu besuchen. Jedem von uns wurde sogar ein farbiges Flugblatt
über dieses Heiligtum überreicht. Das Zeugnis, das von
den Katholiken abgelegt wurde, war grauenvoll und lieferte vielleicht
einen Vorgeschmack dessen, was wir zukünftig in Fatima zu erwarten
haben.
Pater Arul Irudayam. Direktor des Marienheiligtums in Vailankanni,
Indien, sprach eingangs überzeugend über die Geschichte
dieses Heiligtums, wo Unsere Liebe Frau erschienen ist. Das Heiligtum
wird jährlich von Millionen von Pilgern besucht, darunter auch
von vielen Hindus. Dann äußerte sich Pater Irudayam erfreut
über die Weiterentwicklung der interreligiösen Praxis
dahingehend, "daß die Hindus ihre religiösen Rituale
jetzt in der Kirche zelebrieren". Selbstverständlich waren
die Delegierten davon begeistert, daß eine katholische Kirche
jetzt zur Zelebration heidnischer Rituale genutzt wird. Ich aber
erschauderte. Die Heilige Schrift lehrt eindeutig, daß "die
Götter der Ungläubigen Teufel sind". (Psalm 95:5). Und
die Wahrheit, daß es sich bei den Göttern der Hindus
in der Tat um Teufel handelt, wurde von einem der größten
Heiligen aller Zeiten bestätigt: Franziskus Xavier.
Während seiner Missionstätigkeit freute sich der hl. Franziskus
Xavier insbesondere über seine kleinen Schüler. Er war
davon beeindruckt, daß diese Kinder und Jugendlichen fest
am Glauben festhielten und mit großem Eifer die Gebete lernten,
um sie an andere weiterzugeben. "Diese kleinen Schüler
hegten auch eine ausgeprägte Abneigung gegen den Götzendienst
der Heiden." Hier analog auch für den Götzendienst
der Hindus. Beständig ermahnten sie ihre Eltern, wenn sie diese
bei der Praktizierung heidnischer Rituale antrafen, und sie berichteten
dem Priester darüber.19)
Als der hl. Franziskus Xavier hörte, dass "außerhalb
des Dorfes Götzendienst verrichtet wurden, versammelte er die
Jugendlichen, ebenso wie später auch in den anderen Dörfern,
und begab ich mit ihnen an den Ort, wo die Götzenbildnisse
errichtet worden waren. Seine Schüler zertrümmerten die
Tonfiguren der Dämonen und traten sie in den Staub". Obwohl
diese Handlungsweise die ökumenischen Kleriker aufschreien
lassen wird, ändert es nichts daran, daß der hl. Franziskus
Xavier klar erkannte, daß es sich bei "diesen Göttern
der Heiden um Teufel handelte", was gleichermaßen auf die
"Götter" der Hindus zutrifft. Jetzt werden diese "Teufel"
jedoch in der Kathedrale des Marianischen Heiligtums von Vailankanni
in Indien angebetet. Der Rektor des Fatima-Heiligtums, wie auch
alle anderen Kleriker, bedachten die Rede mit Beifall. Es ist nicht
übertrieben vorauszusagen, daß ohne Zusammenstehen und
Protest der Katholiken es nur eine Frage der Zeit ist, bevor Fatima
zum Zentrum dieser Blasphemie geworden ist. Insbesondere, seit dort
eine neue Basilika für 40 Millionen Euros geplant worden ist.
Der
Bericht in "The Portugal News" teilt mit, daß das gesamte
Fatima-Heiligtum einer vollständigen Umstrukturierung unterworfen
werden wird, wozu auch der Bau einer neuen stadion-ähnlichen
Basilika neben der seit 1921 bestehenden Kirche vorgesehen ist.20)
Ein Foto des Modells
der geplanten Basilika läßt erkennen, daß es sich
um eine moderne Monstrosität handeln wird, die eher einem futuristischen
Raumschiffhangar als einer Kirche ähnlich sein wird.
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Halbherziges
Dementi
Die Neuigkeiten über
das "Interreligiöse Heiligtum" von Fatima sorgten für
einen Aufstand. Also dauerte es nicht lange, bis sich der vatikanische
Erzbischof Michael Fitzgerald zu einem halbherzigen Dementi veranlaßt
sah. Sein Dementi wurde unter der viel versprechenden Überschrift
"Vatikan dementiert Fatima-Bericht" auf einer Webseite veröffentlicht,
aber der Vatikan tat nichts dergleichen. Der Bericht enthielt lediglich
Zitate des Erzbischofs aus Erklärungen, die er gegenüber
dem englischen katholischen Journal "The Universe" abgegeben
hatte. Danach sei es "völlig abwegig anzunehmen, daß
sich Fatima zu einem interreligiösen Pilgerzentrum wandeln
wird... Dieser Ort sei ein Gebetsort Unserer Lieben Frau, und jeder
ist dort willkommen." Man beachte, daß der Erzbischof die
uneingschränkt ökumenische Orientierung des Kongresses
mit keinem Wort in Abrede stellte und ebensowenig die neue Richtung,
die das Fatima-Heiligtum einschlagen soll. Er erklärte lediglich,
Fatima würde nicht "per se" in ein "Interreligiöses
Pilgerzentrum" umgewandelt werden. Aber ob es sich nun um eine offizielle
Bezeichnung handelt oder nicht, ändert nichts an der Tatsache,
daß sich Fatima jetzt für interreligiöse Aktivitäten
geöffnet hat, wie es auf der Konferenz vom Oktober 2003 unmißverständlich
gefordert und verkündet worden ist. Und es steht auch unzweifelhaft
fest, daß sich Erzbischof Fitzgerald in keiner Weise von seinen
von ihm und seinen Mitbrüdern auf der Konferenz verkündeten
Häresien distanziert hat. Im Gegenteil. Kürzlich erhielten
wir eine Ausgabe der Lokalzeitung "Notícias de Fatima,"
die mit dem Heiligtum auf gutem Fuß steht. In ihrer Ausgabe
vom 28. Oktober 2002 wird über das interreligiöse Ereignis
berichtet. Der Untertitel lautet: "Das Heiligtum für jeden
Glauben." Auf der ersten Seite findet sich die Erklärung: "Fatima
muß sich zu einem interreligiösen Heiligtum entwickeln,
wo sich alle Religionen treffen können." Auf Seite 8 derselben
Ausgabe findet sich die Überschrift: "Heiligtum öffnet
sich für den religiösen Pluralismus", gefolgt von dem
Untertitel: "Das Heiligtum von Fatima stellt sich einer universalistischen
und willkommenen Berufung in Bezug auf unterschiedliche Religionen."
Dann werden die interreligiösen Ziele des Rektors Msgr. Guerra
zitiert. "Der Vorschlag einer Koexistenz - auch in Fatima -
für einen interreligiösen Pluralismus befindet sich noch
im Anfangsstadium", sagte Msgr. Guerra. "Es ist ein erster
Schritt. Wir sind wie die Ingenieure in Portugal, die die Strukturen
einer Brücke untersuchen, um zu sehen, ob man auch in Zukunft
auf die Konstruktion vertrauen kann." Seit der Veröffentlichung
dieses Berichts in "Notícias de Fatima" ist fast ein
Monat vergangen und Msgr. Guerra hat diese Worte weder bestritten,
noch zurückgenommen. Wahrscheinlich wird er es auch nicht,
denn es handelt sich um denselben pan-religiösen Unsinn, den
ich auf dem Kongreß "Die Zukunft Gottes" gehört
habe.
Fatima hat sich jetzt also der "ökumenischen Orientierung"
zugewandt, "baut Brücken" zu falschen Religionen, obwohl
es nicht offiziell in ein interreligiöses Zentrum umbenannt
worden ist. Auch die marianische Basilika in Vailankanni, Indien,
wird nicht offiziell als "Interreligiöses Heiligtum" bezeichnet,
obwohl es den Hindus im Namen des Ökumenismus gestattet wird,
ihre heidnischen Rituale in der Basilika zu zelebrieren. Und wenn
die portugiesische Hierarchie, einschließlich des Rektors
des Heiligtums, die ökumenische Orientierung akzeptieren und
den Häresien des "Theologen" Dupuis Beifall zollen, kann
es keinen vernünftigen Zweifel daran geben, daß auch
im Fatima-Heiligtum zukünftig solche "Zelebrationen" stattfinden
werden. Angehörige falscher Religionen wurden bereits offiziell
nach Fatima eingeladen, und es wurde ihnen vermittelt, sie seien
Teil des "Gottesreiches". Ihre Bekehrung zum Katholizismus
sei nicht erforderlich, um gerettet zu werden. Fatima wurde mithin
bereits als interreligiöses Zentrum mißbraucht.
Angesichts der Entweihung des Erscheinungsortes Unserer Lieben Frau
von Fatima sind weltweite Protestkundgebungen zwingend gefordert.
Spenden sollten dem Fatima-Heiligtum in Portugal solange nicht mehr
gegeben werden, bis der gegenwärtige Rektor aus dem Amt entfernt
und die Invasion der ökumenischen Religionen wirksam unterbunden
worden ist...
Durch die neue ökumenische Religion in Fatima wird das Seelenheil
Unzähliger gefährdet, denn sie fordert Nicht-Katholiken
dazu auf, in der Finsternis ihrer falschen Religionen zu verharren,
und hieraus läßt sich zwanglos folgern, daß ein
großes Strafgericht über Fatima kommen wird.
Anfang des 20. Jahrhunderts
erklärte der bedeutende Kirchenmann Kardinal Mercier unter
Berufung auf die Enzykliken von vier Päpsten, Gregor XVI..
Pius IX.. Leo XIII. und Pius X.: "Ich zögere nicht, zu
bestätigen, daß diese Indifferenz gegenüber Religionen,
von der die Religion göttlichen Ursprungs mit den von Menschen
erfundenen Religionen auf eine Stufe gestellt
wird, um sie in ihren Skeptizismus einzubeziehen, genau jene Blasphemie
ist, die Strafgerichte auf die Gesellschaft herabzieht, und zwar
in weitaus größerem Maße, als die Sünden Einzelner
und Familien."21)
Was würden Kardinal Mercier und die von ihm zitierten Päpste
wohl angesichts dieses neuen Versuches zu sagen haben, "Frieden
und Harmonie der Religionen" dadurch herbeizuführen, daß
katholische Kirchenmänner die einzig wahre Religion als einen
"gleichwertigen Partner" mit falschen Religionen und heidnischen
Glaubensbekenntnissen auf eine Stufe zu stellen? Wie wird sich Gott
angesichts dieser Blasphemie verhalten? Welche Strafe wird der Himmel
für Fatima bereithalten, wenn Fatima, geheiligt durch die Gegenwart
Unserer Lieben Frau und das ihr geweihte Heiligtum von katholischen
Klerikern durch die Verehrung falscher Götter entweiht werden
wird? Angesichts dessen dürfen sich Katholiken nicht gleichgültig
verhalten.
Der beunruhigendste Faktor all dessen, was auf dieser Fatima-Konferenz
verkündet worden ist, manifestiert sich in der Feststellung,
daß wir es mit einer Freimaurer-Religion zu tun haben. Der
französische Freimaurer Yves Marsaudon schrieb entsprechend:
"Es kann durchaus gesagt werden, daß der Ökumenismus
der legitime Sohn der Freimaurerei ist... In unserer Zeit hat unser
Bruder Franklin Roosevelt für alle die Möglichkeit gefordert,
bei der Gottesverehrung ihren eigenen Grundsätzen und Überzeugungen
folgen zu dürfen. Dies ist Toleranz ebenso wie auch Ökumenismus.
Wir traditionellen Freimaurer gestatten es uns, diesen Ausdruck
eines gefeierten Staatsmannes zu wiederholen und den Umständen
anzupassen: Katholiken, Orthodoxe, Protestanten,
Israeliten, Muslime, Hindus, Buddhisten, Freidenker, Freigläubige
sind ihre Vornamen. Ihr Familienname lautet Freimaurerei."22)
Diese freimaurerische Religion wird jetzt in Fatima gefördert.
Ich habe es aus dem Mund des "Theologen" Jacques Dupuis vernommen.
Dupuis Worte gaben die in Zucker verpackte freimaurerische Lehre
aus der Unterwelt wieder. Es war Papst Pius VIII..
der über die Freimaurer zutreffend feststellte: "Ihr Gott
ist der Teufel."23)
Und dennoch sollte es uns nicht in Erstaunen versetzen, daß
geweihte Seelen unter die Macht Satans geraten sind. Schwester Lucia
hat diese Entwicklung bereit vor 40 Jahren vorausgesagt.
In ihrem Gespräch mit Pater Fuentes von 1957 gab Schwester
Lucia diese prophetische Warnung: "Pater, der Teufel hat sich
entschlossen, jetzt die Entscheidungsschlacht mit der Heiligen Jungfrau
zu führen. Und der Teufel weiß, was Gott am meisten beleidigt
und was ihm in einer verhältnismäßig kurzen Zeit
eine Vielzahl von Seelen zuführen wird. Insbesondere wird der
Teufel nichts unversucht lassen, um Macht über möglichst
viele Gott geweihte Seelen zu erlangen. Denn dadurch wird es dem
Teufel gelingen, die Seelen der Gläubigen ohne wirkliche geistliche
Führung zu lassen. Umso leichter wird es für ihn sein,
sich dieser Seelen zu bemächtigen."
Schwester Lucia fährt
fort: "Was das Unbefleckte Herz Marias und das Heilige Herz
Jesu am meisten betrübt, ist der Abfall der Seelen von Religiösen
und Priestern. Der Teufel weiß, daß die Religiösen
und Priester, die von ihren wunderbaren Berufungen abfallen, zahlreiche
Seelen mit in die Hölle hinabziehen... Der Teufel will von
den geweihten Seelen Besitz ergreifen. Er versucht,
sie zu korrumpieren, um die Seelen der Laien einzuschläfern
und zur Unbußfertigkeit zu verleiten..."24)
Die prophetischen Worte
Schwester Lucias entfalten sich auf diesem pan-religiösen Fatima-Kongreß
vor unseren Augen. Hier sehen wir, wie sich der Teufel "der
Seelen jener bemächtigt", die Gott geweiht sind. Wir sehen
Priester, Religiöse, Bischöfe, "die ihrer wunderbaren
Berufung zur Verbreitung der wahren Lehre untreu geworden sind".
Priesterseelen, die jetzt wegen ihrer perversen ökumenischen
Lehre "zahlreiche Selen mit in die Hölle hinabziehen".
Der Kardinal-Patriarch von Lissabon, der Bischof von Fatima und
der Rektor des Heiligtums haben bei ihrer Priesterweihe alle den
Eid gegen den Modernismus geleistet. Ein Eid vor Gott ist ein heiliger
Akt, und einen solchen Eid zu brechen, eine Todsünde gegen
das 2. Gebot: "Du sollst den Namen deines Gottes nicht unnützlich
führen..." Dennoch wurde dieser Eid von ihnen auf dem Fatima-Kongreß
gebrochen, wo sie verkündeten die katholische Wahrheit von
"gestern", sei nicht auch zwangsläufig die katholische
Wahrheit von "heute". Wie Msgr. Fenton bereits vor Jahrzehnten
ausführte: "Der Mann, der in welcher
Form auch immer den Modernismus lehrte oder schützte, nachdem
er den Eid gegen den Modernismus geleistet hat, würde sich
selbst nicht nur als Sünder, sondern auch als Meineidiger offenbaren."26)
Wir können also
zu der Schlussfolgerung gelangen, dass Pater Jacques Dupuis, Kardinal
Jose da Cruz Policarpo von Lissabon, Bischof Serafim de Sousa Ferreira
e Silva und der Rektor des Fatima-Heiligtums, Msgr. Guerra, den
Modernismus gefördert und sich daher gegen den katholischen
Glauben versündigt haben und meineidig geworden sind. Es ist
ein Verbrechen gegen Gott und die Gerechtigkeit, daß diese
Männer in Portugal, wo Unsere Liebe Frau erschien, innerhalb
der Kirche Autorität ausüben. Mitte der 90er Jahre behauptete
der Rektor des Heiligtums von Guadalupe in einer Radiosendung, Unsere
Liebe Frau von Guadalupe sei niemals auf dem Tepayac erschienen.
Das mexikanische Volk protestierte gegen diese
Unverschämtheit, und innerhalb eines Jahres war der Rektor
aus dem Amt entfernt. Dasselbe muß in Fatima geschehen.
27) Katholiken in aller Welt müssen sich
zusammentun und ihren Unmut über das zum Ausdruck bringen,
was sich in Fatima ereignet hat und sich fortsetzen wird: Häresie
gegen den katholischen Glauben.
Wir müssen uns jetzt in Gebet und Wiedergutmachung vereinigen
gegen die Blasphemien gegen die wahre Katholische Kirche Jesu Christi,
dessen Mutter mit einer Botschaft für die Menschheit nach Fatima
gekommen ist. Eine Mutter, die jetzt durch hochrangige Männer
der Kirche betrogen wurde, ganz besonders durch die Mitglieder der
gegenwärtigen portugiesischen Hierarchie.
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oben
SCHLUSSAUFRUF
ZITATNACHWEISE
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1.Pope
Pius IX, Syllabus off irrors, 1864, Condemned Proposition 18.
Popes Against Modern Errors: 16 Papal Documents, (Rockford:
Tan, 1999), p.30
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In
1944, the eminent theologian Father Francis Connell, basing
himseif on the consistent teaching of the Popes, reminded Catholics
that they have a duty of charity to teil the non-Catholic that
he is in great danger of losing his soul if he remains in his
false religion. He said, "Far from minimizing the exclusiveness
of the Catholic religion, our people should be instructed unhesitatingly,
whenever the occasion offers, ancl to let non-Catholics know
that we consider them as deprived of the ordinary means of salvation,
however excellent their intentions." Quoted from Father
Francis Connell, C.Ss.R., "Communication with Non-Catholics
in Sacred Rites, American Ecclesiastical Review Sept.,
1944.
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Qur
Lady of Fatima asked specifically for the Five First Saturdays
of reparation for the blasphemies against Her Immaculate Heart
that are the fruit of these false religions. See "A World
View Based an Fatima" The Fatima Crusader, Issue
64, Summer, 2000. On-line at http://www. fatima.org/Iibrary/cr64pglS.html
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These
were published in Cathollc Family News.
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Pope
Eugene IV, Council of Florence, Feb. 4, 1442
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See
The Fundamentais of Cathollc Dogma, Ludwig Ott (first printed
in 1960, reprinted by Tan Books, Rockford, IL), p. 4-6.
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Cited
from Hall Mary, Full of Grace, Still River, MA, 1957, p. 107.
We could also quote Samt Francis of Assisi, who stated firmly,
"All who have not believed that Jesus Christ was really
the Son of God are doomed. Also all who see the Sacrament of
the Body of Christ and do not believe it is really the most
holy Body and Blood of the Lord ... these also are doomed!".
Quoted from Admonitio prima de Corpore Christi (Quaracchi edition,
p. 4), cited from Johannes Jorgensen, St. Francis of Assisi,
(New York: Longmans, Green and Co., 1912) p. 55.
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Instructions
on the Commandments and Sacraments. lt should also be noted
that Msgr. Joseph Clifford Fenton, the former editor of The
American Ecclesiastical Review, and one of the most eminent
theologians of the 2Oth Century, warned that the doctrine "outside
the Catholic Church there is no salvation" is one of the
key dogmas denied in our time. In 1958, four years before Vatican
II, Msgr. Fenton wrote, "In every age of the Church there
has been one portion of Christian doctrine which men have been
especially tempted to misconstrue or to deny. In our own times,
it is the part of Catholic truth which was brought out with
a special force and clarity by St. Peter in his first missionary
sermon in Jerusalem. lt is somewhat unfashionable today to insist,
as St. Peter did, that those who are outside the true Church
of Christ stand in need of being saved by leaving their own
positions and entering the ecclesia. Nevertheless, this remains
a part of Gods own revealed message." (See Msgr.
Joseph Clifford Fenton, The Cathollc Church and Salvation, Newman
Press, 1958, p. 145.)
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Documentation
Information Cathollque Internationale (DICI), November 3, 2003.
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See
"lt Doesnt Add Up", John Vennari, especially
the final heading, "Dont Ram on My Charade",
The Fatima Crusader, Issue #70, Spring 2002. Online at http://www.fatima.org/library/
cr7Opgl2.html
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Session
V on Original Sin. See Denzinger #787.
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See
text from the Council of Florence quoted earlier.
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"The
HoIy Splitt was not promised to the successor of Peter that
by the revelation of the Holy Spirit they might disclose new
doctrine, but that by His help they might guard sacredly
the revelation transmitted through the Apostles and the deposit
of Faith, and might faithfully set it forth." Vatican 1,
Session III, Chap. IV, Dei Filus, The eminent theologian Msgr.
Fenton employs this text to explain that "Catholic dogma
is immutable ... the same identical truths are always presented
to the people as having been revealed by God. Their meaning
never changes." We Stand With Christ, Msgr. Joseph Clifford
Fenton, (Bruce, 1942) p. 2.
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Quoted
from The Catholic Dogma by Father Michael Muller (Benzinger
Brothers, 1888), p. xi. Emphasis added.
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Pope
Leo XIII, Encyclical Letter, Immortale Dei, cited from The Kingship
of Christ and Organized Naturalism by Father Denis Fahey (Regina
Publications, Dublin, 1943), pp. 7-8.
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The
Raccolta, Benzinger Brothers, Boston, 1957, No. 626 (Emphasis
added).
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Instructio
(The Instruction from the Holy Office on the Ecumenical Movement,
Dec. 20, 1949). Entire English translation published in The
Tablet (London), March 4, 1950.
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Portugal
News, Online edition, November 1, 2003.
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Francis
Xavier, 1-Us Life and Times, Volume II, India, 1 541-1545, George
Schurhammer, S.J. (English transiation copyrighted 1963. Published
by the Jesuit Historical Institute, Rome, 1977), p. 310.
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This,
perhaps, may be a typographical error in Portugal News. The
small Capelinha was built in 1921. The present Fatima Shrine
Basilica was built in 1951.
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Cardinal
Merciers Pastoral Letter, 1918, The Lesson ofEvents. Cited
from The Kingship of Christ and Organized Naturallsm by Father
Denis Fahey (Dublin: Regina Publications, 1943), p. 36.
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Yves
Marsaudon, Oecumenisme vu par un Macon de Tradition (pp. 119-120).
English translation cited from Peter
Lovest
Thou Me? (Instauratio Press, 1988), p. 170. Except for the first
line "One can say . . . which was translated into
English by S.M. Rini.
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Pope
Pius VIII, quoted from Papacy and Freemasonry by Msgr. Jouin.
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Fatima
in Twilight, Mark Fellows, (Niagara Falls: Marmion, 2003) p.
145.
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All
priests had to take this Oath Against Modernism until, tragically,
it was abolished by Paul VI in 1967. lt appears that all the
priests 1 mentioned here were ordained before 1967. But even
if a priest does not swear an Oath Against Modernism, he is
still prohibited from promoting Modernism, or any heresy. lt
is still against the Catholic Faith to do so.
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Sacrorum
Antistitum and the Background of the Oath Against Modernism,"
Msgr. Joseph Clifford Fenton, The American Ecclesiastical Review,
October, 1960, pp. 259-260
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See
Fatima Priest, Francis Alban (Pound Ridge: Good Counsel Publications,
1997), Chapter 14, p. 160 (2nd edition).
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nach
oben...
©
Fraternitas Sacerdotalis Sancti Pii X. (Priesterbruderschaft St. Pius
X.)
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