Durch den Triumph Mariens
zum Triumph der Kirche!
 
Text von Pater Andreas Mählmann
Eine über-natürliche Antwort auf eine
übernatürliche Krise!
Eine weltweite Rosenkranzoffensive:
12 Millionen Rosenkränze für den Papst!
12 Millionen Rosenkränze – für den Triumph Mariens, für den Triumph der Kirche, für den Papst! Das ist der neue Gebetsaufruf des Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., S. Ex. Bischof Bernard Fellay, an alle traditionstreuen Katholiken weltweit. Es sei die Zeit zu einer „weitreichenden Offensive“.
Der Bischof sieht in der Weihe Rußlands an Mariens Herz, die die Gottesmutter bei ihren Erscheinungen in Fatima 1917 verlangt hat und die bis heute nicht in der erbetenen Weise ausgeführt wurde, den Schlüssel zur Überwindung der Kirchenkrise.
Mit Blick auf die Ereignisse der letzten Monate ruft er alle Katholiken guten Willens bis zum 25. März nächsten Jahres, dem Fest Mariä Verkündigung, zu einer besonderen weltweiten Gebetsanstrengung auf. – Dies ist sein dritter Aufruf dieser Art. Schon vor dem Motu proprio zur alten Messe und vor der Aufhebung des Exkommunikationsdekrets bestürmten die Gläubigen, die der katholischen Tradition verbunden sind, die Muttergottes mit Millionen von gebeteten Rosenkränzen.

Mit der Aufhebung des Dekretes der Exkommunikation der vier Weihbischöfe der Priesterbruderschaft St. Pius X. ist innerkirchlich ein Sturm losgebrochen, der vor allem den Stellvertreter Jesu Christi ins Visier nimmt.
Treffend hat es Kardinal Cordes in einem offenen Brief, den er in der katholischen Zeitung „Die Tagespost“ veröffentlicht hat, auf den Punkt gebracht, wenn er zum Ausdruck bringt, gewisse Bischöfe hätten nicht nur ein Problem mit diesem Papst, sondern mit dem Papsttum überhaupt: „Offenbar sind ... nicht die Personen, sondern ist die Institution des Petrusamtes der eigentliche Stein des Anstoßes“.
Ein Problem, das schon lange unterschwellig da war, ist jetzt offen ausgebrochen: Bischöfliche Hirten, die sich einen protestantischen Geist zu eigen gemacht haben, fürchten einen Papst, der Anstrengungen unternimmt, eine Wiederherstellung der Kirche in die Wege zu leiten.
Die Rücknahme der Exkommunikation war somit nicht der Grund, sondern der Auslöser des Sturmes, wie der Papst in seinem öffentlichen Brief vom 10. März bemerkt: „Betrübt hat mich, daß auch Katholiken, die es eigentlich besser wissen konnten, mit sprungbereiter Feindseligkeit auf mich einschlagen zu müssen glaubten.“
Daß unter diese Katholiken auch Bischöfe zu zählen sind, ließ Kardinal Cordes unzweideutig aus dem Vatikan vernehmen: „Gewiß hätte ... der in den letzten Tagen am meisten zitierte deutsche katholische Bischof die im Vatikan versäumten Erläuterungen dank seiner erprobten besten Beziehungen zu den Medien nachschieben, die Mißverständnisse ausbügeln, die geistliche Dimension des Aktes ansprechen, mit dem Papst den Blick auf den Glauben und auf Gott lenken können“, doch er habe seine Stellungnahmen genutzt, um von „der Leitung der Kirche etwas mehr politische Sensibilität“ zu fordern.
Eine Leidenschaft hat sich entladen, die sich schon lange aufgestaut hatte. Plötzlich war alles wieder aktuell: Vieles, was der Papst in den wenigen Jahren seit seiner Amtseinführung geleistet hat, wurde auf einmal zu einer Bedrohung der Kirche hochstilisiert: das Motu proprio für die alte Messe, seine Bemühung, die Mundkommunion zu fördern, seine Rede über den Islam an der Regensburger Universität, sein Festhalten am Sittengesetz der Kirche, die Feststellung, dass das Protestantische nicht Kirche im apostolischen Sinn sein kann..
Auch zwei Monate nach dem „großen Sturm“ besteht bei diesen Bischöfen die Unruhe weiter, denn der Papst hat es sowohl in seinem Dekret als auch in seinem offenen Brief als notwendig bezeichnet, mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. über doktrinelle Fragen zu sprechen, d.h. über das II. Vatikanum. Darum hat die Piusbruderschaft seit Jahrzehnten immer wieder gebeten und zu diesem Zweck auch entsprechende Arbeiten in Rom vorgelegt. Bisher war man jedoch nicht bereit, die Texte des Pastoralkonzils zu einem „Diskussionsthema“ zu machen. Das hat sich jetzt geändert und so läuten bei den progressistischen Bischöfen alle Alarmglocken. Sie sagen, man sehe „das Konzil“ gefährdet, aber offenbar meinen sie die eigenen Freiheiten, die sie sich seit Jahrzehnten herausnehmen, ohne nach dem Konzil und geschweige denn nach Rom zu fragen.
Das ist das Neue der aktuellen Situation: das Konzil ist nicht mehr unantastbar. Namhafte Theologen melden sich zu Wort. Man stellt die Anfrage, ob gewisse Texte des Konzils nicht schon längst überholt seien. Man fragt nach der authentischen Interpretation zweideutiger Konzilstexte. Man fragt nach dem Verpflichtungsgrad eines Konzils, das kein einziges Dogma verkünden wollte. Und mehr noch: Man ist wieder neugierig auf das vorkonziliare Lehramt, auf das Lehramt aller Zeiten.
Das sind ermutigende Anzeichen, in diesem Konzil und in dem Geist, den es verbreitet hat, die maßgeblichen Ursachen für die aktuelle Krise der Kirche zu entdecken. Gleichzeitig gibt es beunruhigende Anzeichen dafür, daß sich die linksliberalen Kräfte sowohl im Vatikan als auch in den Ortskirchen formieren, um diesen Gesprächen über das Konzil mit der Piusbruderschaft möglichst früh den Garaus zu machen. Es ist sicher keine leere Drohung, wenn aus diesen Kreisen zu hören ist, daß die Priesterbruderschaft St. Pius X. zum Ende des Jahres wieder „draußen“ sein werde. Man hat sich also auf weitere Angriffe aus dieser Ecke einzustellen.
Was jetzt in naher Zukunft auf dem Spiel steht, ist die Entscheidung darüber, ob es den liberalen, modernistisch gesinnten Personen in der Kirche gelingt, die katholischen Kräfte, die sich nach wie vor an dem Lehramt und der jahrhundertealten Messe – der Messe aller Zeiten – orientieren, noch einmal zurückzudrängen oder nicht. Würde dies gelingen, so wäre der unverfälschte Katholizismus in unserem Land jedenfalls in seiner Existenz bedroht. Das muß man sich nicht in der Phantasie ausmalen, sondern man kann es sich anhand der Statistiken, die die deutsche Bischofskonferenz auf ihrer Internetseite zur Verfügung stellt, simpel errechnen.
In der Tat, es ist jetzt die Zeit für eine große Offensive! Angesichts des Ausmaßes der Bedrohung, braucht es eine gemeinsame Anstrengung aller noch gesunden Kräfte in unserer heiligen Mutter Kirche. Und wer könnte besser unsere Bitten dem lieben Gott vortragen, als die Muttergottes? Der heilige Rosenkranz ist schon immer das Rettungsgebet der Kirche gewesen. Er wird es auch heute sein, wenn wir ihn zu beten wissen.
Aus dieser Sicht kann man über den neuen Gebetsaufruf von Bischof Fellay nur froh sein, weil es ein Aufruf ist die übernatürlichen Mittel zu ergreifen, das Gebet, das Opfer und das Vertrauen auf das Unbefleckte Herz Mariens! Christen, die sich der Gemeinschaft aller Beter des Rosenkranzes anschließen, bitten wir, bis März 2010 der
Priesterbruderschaft St. Pius X. die Anzahl der von ihnen in dieser Intention gebeteten Rosenkranzgesätze mitteilen.

Die Adresse:
Priesterbruderschaft St. Pius X.
Stuttgarter Str. 24
70469 Stuttgart
Tel.: 0711 / 89 69 29 29
Fax: 0711 / 89 69 29 19
www.fsspx.info


Der Aufruf im Wortlaut
von S. Ex. Bischof Bernard Fellay,
Generaloberer der Priesterbruderschaft St. Pius X.:
„Es scheint uns der Augenblick gekommen, zu einer weitreichenden Offensive, die tief in der Botschaft Unserer Lieben Frau von Fatima verankert ist, aufzurufen, deren glücklichen Ausgang sie selber verheißen hat, da sie ankündigt, am Ende werde ihr Unbeflecktes Herz triumphieren.
Um diesen Triumph bitten wir sie durch das Mittel, das sie selber erbeten hat, nämlich die Weihe Rußlands an ihr Unbeflecktes Herz durch den obersten Hirten und alle Bischöfe der katholischen Welt und die Ausbreitung der Andacht zu ihrem schmerzhaften und Unbefleckten Herzen.
Darum wollen wir ihr zu diesem Zweck von jetzt ab bis zum 25. März 2010 einen geistlichen Blumenstrauß von
12 Millionen Rosenkränzen überreichen wie eine Krone aus Sternen, die ihre Person umgibt, begleitet von einer entsprechend bedeutungsvollen Summe von täglichen Opfern, die wir mit Bedacht vor allem aus der getreuen Erfüllung unserer Standespflichten schöpfen, und damit verbunden das Versprechen, die Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens zu verbreiten. Sie selber stellt dies dar als den Zweck ihrer Erscheinungen in Fatima.
Wir sind zutiefst davon überzeugt: Wenn wir mit Aufmerksamkeit das befolgen, um was sie uns bittet, so empfangen wir weit mehr als wir jemals gewagt haben zu erhoffen.“
(Aufruf von Ostern 2008) |

nach oben...
Warum
ist die Weihe Rußlands an das Unbefleckte Herz Mariens der Schlüssel zur Lösung der aktuellen Kirchenkrise?


Text von Pater Andreas Mählmann

Warum beten um eine Weihe Rußlands? Woher stammt diese Idee?
Bischof Bernard Fellay sieht in der Erlangung einer Weihe Rußlands an das Unbefleckte Herz Mariens den Schlüssel zur Überwindung der Kirchenkrise. Dies ist erklärungsbedürftig. Er bezieht sich dabei auf die inzwischen kirchlich anerkannte Erscheinung Mariens in Fatima im Jahre 1917. Am 13. Juli gab sie dort an das Seherkind Luzia die Botschaft, daß „Gott die Welt für ihre Verbrechen mit Krieg, Hungersnot, Verfolgung der Kirche und des Hl. Vaters bestrafen wird. Um dies zu verhindern, werde ich kommen und um die Weihe Rußlands an mein Unbeflecktes Herz bitten ... Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren. Der Heilige Vater wird mir Rußland weihen, das sich bekehren wird, und eine Zeit des Friedens wird der Welt geschenkt werden“.
Warum ist es nötig, gerade Rußland zu weihen?
Weil es der Wille Gottes ist! Schwester Luzia erklärt: „Rußland wird das Instrument der Strafe für die Welt sein, wenn wir nicht vorher die Bekehrung dieser armen Nation erlangen“. Unsere Liebe Frau warnte davor, daß wenn die Weihe nicht gemäß dem Willen Gottes vollzogen werde, „Rußland seine Irrlehren über die ganze Welt verbreiten, Kriege und Verfolgungen der Kirche heraufbeschwören wird. Die Guten werden gemartert werden, der Heilige Vater wird viel zu leiden haben, mehrere Nationen werden vernichtet werden.“ – Und wie Schwester Luzia in ihren veröffentlichten Briefen enthüllt hat, ließ der Herr selbst sie wissen, daß Rußland sich nicht eher bekehren wird, als bis die Weihe vollzogen ist, „weil ich will, daß meine ganze Kirche diese Weihe als einen Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens anerkenne, damit neben der Andacht zu meinem göttlichen Herzen die Andacht zum Unbefleckten Herzen ihren Platz finde.“
Wie soll diese Weihe im einzelnen vorgenommen werden?
Wie angekündigt erschien Maria Luzia noch einmal (am 13. Juni 1929) – sie war inzwischen Ordensschwester in Tuy geworden – um ihr zu sagen: „Der Augenblick ist gekommen, wo Gott den Heiligen Vater bittet, in Vereinigung mit allen Bischöfen der Welt die Weihe Rußlands an mein Unbeflecktes Herz vorzunehmen. Auf diese Weise wird es gerettet werden“. Die Worte „auf diese Weise“ sind ausschlaggebend, weil dadurch ausgesagt wird, daß dies das einzige Mittel ist, durch das die Bekehrung Rußlands erreicht wird. Wird die Weihe nicht vollzogen, wird Rußland sich nicht bekehren und weiterhin die Geißel der Strafe für die Welt sein, bis hin zur Vernichtung mehrerer Nationen!
Aber wurde die Rußlandweihe nicht schon vorgenommen?
Tatsächlich hat Papst Johannes Paul II. nach dem Attentat auf ihn, das am 13. Mai 1981 (Fatimatag) ausgeführt wurde, zwei Versuche zu dieser Weihe unternommen, am 13. Mai 1982 und am 25. März 1984. Dies zeigt, daß er die Botschaft von Fatima ernst genommen hat. Leider war es beide Male eine Weihe der Welt ohne spezielle Nennung Rußlands. Der Papst war sich bewußt, daß dies unzureichend ist, denn er hat noch während der Weihezeremonie am 25. März 1984 zugegeben, daß das russische Volk „Unsere Weihe immer noch erwartet und erhofft“ (vgl. L’Osservatore Romano vom 14.05.84) und also wusste er, daß sein Handeln noch nicht dem entsprach, was die Muttergottes verlangt. Ebenso erklärte es auch Schwester Luzia im September 1985 in einem Interview: „Die Bischöfe nahmen nicht teil und Rußland wurde nicht genannt“. – Das ist der Stand der Dinge bis heute. Hohe kirchliche Kreise versuchten indes diese mahnende Stimme Luzias zum Schweigen zu bringen durch gefälschte Briefe und ein gefälschtes Interview, wo sie auf einmal genau das Gegenteil behauptet haben soll, wofür sie seit 1929 immer wieder bei allen Päpsten eingetreten ist. Das ist undenkbar. Die ausbleibende Bekehrung Rußlands zeigt jedenfalls deutlich, daß die Weihe noch nicht so vorgenommen wurde, wie der Himmel sie erwartet.
Muß nicht das Ende des kalten Krieges als ein Beginn der Bekehrung Rußlands gewertet werden?
Wohl kaum. Die Frucht dieser Öffnung ist vielmehr ein gewaltiger Linksrutsch in den Regierungen Europas, die fast nur noch in sozialistischer Hand sind. In Deutschland sind wir in besonderer Weise betroffen, auch wenn es jetzt Namenschristen sind, die eine durch und durch sozialistische Politik betreiben. Für die Katholische Kirche in Rußland hat sich durch die Öffnung die Lage eher verschlechtert. 1997 trat in Rußland ein Gesetz in Kraft, daß die Katholische Kirche diskriminiert, während es die Russisch-Orthodoxe Kirche, Judentum, Islam und Buddhismus begünstigt. In ganz Rußland gibt es heute nur etwa 300.000 Katholiken, weniger als 1917 als Unsere Liebe Frau in Fatima erschienen ist und die Bekehrung Rußlands versprochen hat!
Aber ist es für die Weihe nicht schon zu spät, da die Irrtümer Rußlands sich schon über die Welt verbreitet haben?
Nein. Unser Herr hat selber vorausgesehen, daß es so kommen wird und im August 1931 Schwester Luzia in Rianjo anvertraut: „ Sie (die Päpste) wollen meinen Wunsch (die Rußlandweihe) nicht erfüllen.. Wie der König von Frankreich werden sie es bereuen und es schließlich tun. Aber es wird spät sein. Rußland wird seine Irrtümer bereits in der Welt verbreitet haben...“ Es ist also gewiß, daß diese Weihe schließlich doch noch durchgeführt wird. Es gibt kein „zu spät“. – In diesem Zusammenhang muß man auch eine Vision des zweiten Seherkindes von Fatima, die inzwischen seliggesprochene Jacinta Marto, sehen, die sich auf den Papst bezieht: „Siehst Du nicht die vielen Straßen, die Wege und Felder voller Menschen, die vor Hunger weinen, weil sie nichts zu essen haben, und den Heiligen Vater in einer Kirche vor dem Unbefleckten Herzen Mariens im Gebet? Und so viele Leute, die mit ihm beten?“ – So hat die Gottesmutter die kleine Seherin schauen lassen, in welch einer tragischen Situation der Papst diese Weihe einmal vornehmen wird.
Was bedeutet die „Bekehrung Rußlands“, die uns der Himmel als Frucht der Weihe verspricht?
Wenn der Himmel von „Bekehrung“ spricht, dann meint er natürlich die Bekehrung zur einzig wahren Kirche, die Jesus Christus gegründet hat, zu der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche. „Bekehrung Rußlands“ meint, daß Rußland nach dem 1000jährigen Schisma wieder katholisch wird. Der hl. Maximilian Kolbe hat diese Vision gegen Ende seines Lebens prophetisch bestätigt: „Ihr werdet eines Tages die Statue der Immakulata auf der höchsten Zinne des Kremls sehen“. Nun aber ist die Immakulata die Unbefleckte Empfängnis. Die Glaubenswahrheit der Unbefleckten Empfängnis Mariens wird von der orthodoxen Kirche aber bis heute zurückgewiesen. Darum bedeutet es die Rückkehr Rußlands zur römischen Kirche, wenn der hl. Pater Kolbe prophezeit, die Statue der Immakulata werde eines Tages auf der Zinne des Kremls thronen.
Aber wieso ist die Rußlandweihe auch der Schlüssel für das Heil der übrigen Welt und der Kirche?
Ohne Zweifel betrifft das Heilsversprechen nicht nur Rußland, sondern mit Rußland die ganze Welt. Das Wort „Welt“ kommt in der zentralen Botschaft vom 13. Juli 1917 vier Mal vor. „In der Welt“ will Gott die Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens einführen. Gehorcht man nicht, wird „die Welt“ für ihre Verbrechen bestraft werden. Rußland wird seine Irrtümer „in der Welt“ verbreiten. Am Ende wird „der Welt“ eine Zeit des Friedens gegeben. Darum beziehen sich auch die Worte „am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren“ nicht nur auf Rußland, sondern haben ebenfalls eine universale Bedeutung für die ganze Welt und auch für die Kirche! – Die Kirche leidet heute mehr denn je unter einer ökumenischen Bewegung, die nicht mehr die Bekehrung und die Rückkehr der Irrenden zum ‚“einzigen Schafstall Christi“ anstrebt, „außerhalb dessen sich ohne Zweifel jeder befindet, der nicht mit dem Heiligen Stuhl des Petrus verbunden ist“ (Papst Pius IX.). So haben römische Autoritäten der orthodoxen Kirche in dem Abkommen von Balamand vom 23. Juni 1993 sogar vertraglich zugesichert, daß man nicht mehr das Ziel der Bekehrung der Orthodoxen zur römischen Kirche verfolge. – Von diesem verkehrten Geist würde man sich durch eine Weihe Rußlands absetzen, weil man dadurch zeigt, daß man doch wieder die Bekehrung der Orthodoxen wünscht. Der Vollzug der Rußlandweihe durch den Papst mit allen Bischöfen der Kirche würde einer prinzipiellen Abkehr von den Irrwegen gleichkommen, die seit dem Konzil beschritten werden. Somit wird die Rußlandweihe für die ganze Kirche heilsam sein. Der hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort geht aber noch einen Schritt weiter. Er prophezeit für die Endzeit in seinem berühmten „Flammengebet“ eine weltweite Bekehrungsbewegung hin zur katholischen Kirche: „Maria muß mehr denn je von Barmherzigkeit erstrahlen..., um die armen Sünder und Verirrten wieder zurückzuholen und liebevoll aufzunehmen, die sich bekehren und zur katholischen Kirche zurückkehren werden. An Kraft gegen die Feinde Gottes, die Götzendiener, die Schismatiker, Mohammedaner, Juden und die verhärteten Gottlosen...“. Er spricht von einer Sintflut der Gnade und der Liebe, die sich über die Erde ergießen wird. Dann wird nur noch ein Schafstall und eine Herde sein. – Wann wird dies sein? Der Heilige gibt als Merkmal der Zeit, da dies eintreten wird, eine große Krise der Kirche an: „Dein göttliches Gesetz wird übertreten, dein Evangelium ist verlassen, die Ströme des Verbrechens überschwemmen die Erde und reißen selbst deine Diener mit, die ganze Erde ist trostlos gewoden, die Gottlosigkeit ist auf dem Thron, dein Heiligtum ist entweiht und der Greuel geht bis zum heiligen Ort.“ – Dies eröffnet uns inmitten der tiefen Glaubenskrise einen hoffnungsvollen Ausblick in die Zukunft eines christlichen und marianischen Zeitalters. Es ist aber der Papst, der auf die Wünsche des Himmels eingehen muß. Keiner kann ihn hier ersetzen.
Aber können wir Hoffnung haben, daß es dazu kommt?
Durch den Mund Mariens und unseres Herrn ist uns versprochen, daß die Weihe eines Tages in rechter Weise vorgenommen wird: „Der Papst wird Rußland meinem Unbefleckten Herzen weihen, aber es wird reichlich spät sein!“, „Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren!“ und: Die „ganze Kirche“ wird diesen Triumph Mariens „anerkennen“, es wird also auch ein Triumph der Kirche sein! – Es hat sich bewahrheitet: Wir sind im Jahre 2009 und sehen, daß es reichlich spät ist für diese Weihe. Die Kirche befindet sich „in einem Prozeß der Selbstzerstörung“ (Papst Paul VI.) und nahezu die ganze Welt und insbesondere Europa sind angesteckt von den Irrlehren Rußlands und befinden sich in sozialistischer Hand. Angesichts der Finanzkrise wird jetzt noch intensiver an einer neuen Weltordnung gearbeitet, die Christen nichts Gutes verheißt. – Darum braucht es jetzt eine weltweite Großoffensive des Gebets! Alle Katholiken guten Willens, die ihre Kirche lieben, sind aufgerufen gemeinsam das Notgebet der Kirche ergreifen: den heiligen Rosenkranz. Es ist an uns, dafür zu beten, daß die versprochene Weihe möglichst bald geschehe und der Triumph Mariens beschleunigt werde. Ermutigend sind die Worte des Heilands an Schwester Luzia: „Teile meinen Dienern mit, daß ... es nie zu spät sein wird, bei Jesus und Maria Zuflucht zu nehmen!“ 
Bitte beten Sie mit!
12 Millionen Rosenkränze für die Muttergottes bis zum 25. März 2010 entsprechend der 12 Sterne, die ihr Haupt wie eine Krone schmücken!
12 Millionen Rosenkränze für die Bekehrung Rußlands und den Triumph Mariens!
12 Millionen Rosenkränze für die Kirche und den Papst! |
 |
SARTO-Verlagsbuchhandlung
Bitte fordern
Sie das Verlagsprogramm an:
Sarto-Verlagsbuchhandlung
Dornbirner Str. 3
D-70469 Stuttgart
Tel: +49 (0)711 55 36 719
Fax: +49 (0)711 55 36 720
Mail: Bestellung@sartobuch.de
Weiterführende
Literatur zum Thema:

Ökumene
gegen Herz Mariä Weihe
Dieses
Buch behandelt das Thema dieser Homepage
in einem größeren Rahmen.
Neben den hier zu lesenden Texten geht es
ausführlich ein auf die Weihe Deutschlands
an das Unbefleckte Herz Mariens durch die
deutschen Bischöfe vor 50 Jahren und
bietet eine Anleitung zum Vollzug und zum
Leben auch der persönlichen Weihe an
das Unbefleckte Herz Mariens. Ein ausführlicher,
hierauf bezogener Gebetsanhang rundet diese
Neuerscheinung ab.
Sarto
(Hrsg.)
160
S.
8.90 Euro
(Lieferbar ab dem 8.11.2004)

P.
Mathias Gaudron
Katholischer
Katechismus zur Kirchenkrise
Eine
minutiöse Aufarbeitung der nachkonziliaren
Krise in leicht verständlicher Frage-
und Antwortform
2.
Auflage 1999
144 S
7,25 Euro
ISBN 3-901851-11-9 

Prof.
Georg May
Die
Ökumenismusfalle
Brennpunkt
Theologie Band 6
278 Seiten
12,50 Euro
ISBN 3-932691-39-3 

Dr.Heinz-Lothar
Barth
Keine
Einheit ohne Wahrheit
Überlegungen
zur antchristlichen Ideologie
des Ökumenismus
272
Seiten
8,60 Euro
ISBN 3-932691-12-1

Dr.
Heinz-Lothar Barth
Der Ökumenismus auf dem
Prüfstand
2.
Auflage
ca. 6.00 Euro

Bischof
Dr. Rudol Graber
Athanasius
und die Kirche unserer Zeit
Eine
enthüllende Beschreibung der freimaurerischen
Aktivitäten zum Umsturz der Kirche
1996
80 Seiten
6.90 Euro |
|
|